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Trainer Marcel Cholibois verbucht mit seinem FC Gießen II den zweiten Sieg. Gegen den SV Zeilsheim behält man mit 2:1 die Oberhand.

Natnael Tega mit Doppelpack

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(fro). Mit einer kämpferischen Glanzleistung und dank des Doppeltorschützen Natnael Tega bezwang der FC Gießen II am Sonntag den SV Zeilsheim mit 2:1. Damit schob sich die Elf von Trainer Marcel Cholibois auf den dritten Platz der Fußball-Verbandsliga Mitte vor.

Der FC begann mit Samuel Sesay in der Innenverteidigung und Christopher Schadeberg als "Sechser", die mit abgeklärtem Stellungsspiel und lautstarken Kommandos für die nötige Sicherheit sorgten. Dennoch hatten die Hausherren auch das Glück auf ihrer Seite, als ein Treffer von Ephraim Uworuya wegen Abseits die Anerkennung verwehrt wurde (13.). Nach einem Pass von Hakan Güngör scheiterte Özcan Alkan aus spitzem Winkel an Dominik Reining (15.). Natnael Tega köpfte das Leder dem Gästekeeper nach einem Bathomene-Eckstoß in die Arme (23.). Auf der Gegenseite musste Luca Teller bei einem Schuss von Aleksandar Mastilovic für den bereits geschlagenen Torwart Nils Ellenfeld auf der Linie klären (32.). Özcan Alkan tankte sich auf die Grundlinie durch, doch der einschussbereite Sammy Kittel wurde von Ted Eric Mbenoun gestört. Der Nachschuss von Javier Regio-Perez wurde eine sichere Beute von Reining (35.). Eine Zeigerumdrehung später traf Natnael Tega nach Zuspiel von Sammy Kittel von der Strafraumgrenze zum 1:0 (36.). Weitere Chancen von Alkan blieben ungenutzt (40./43.), so dass es mit der knappen FC-Führung in die Pause ging.

Nach dem Seitenwechsel setzte sich Özcan Alkan mit einem tollen Solo auf der rechten Seite durch. Im Abschluss scheiterte der FC-Stürmer aus spitzem Winkel an Dominik Reining, anstatt auf den einschussbereiten Luca Teller zu passen (50.). So war eine beruhigende 2:0-Führung leichtfertig vertan - und es begann die Zeit des Zitterns. Vor allem die linke Defensivseite offenbarte immer wieder Lücken, in die die Gäste nun vehement hineinstießen. Die logische Folge war der Ausgleich durch Randy Best, dessen abgefälschter Schuss unhaltbar für Nils Ellenfeld im FC-Kasten einschlug (61.). Kurz darauf feierte der ehemalige VfB-1900-Stürmer Kouami Edem D’Almeida, der vom SC Waldgirmes zu den "Fröschen" gewechselt war, vor den Augen seines Ex-Trainers Daniyel Bulut nach einjähriger Verletzungspause sein Comeback im Gästetrikot (63.). Die Hausherren verloren in dieser Phase zu schnell die Bälle in der Vorwärtsbewegung, so dass die Entlastung für die nun unter Druck stehende Abwehr fehlte. In die Drangphase der Gäste nutzte Natnael Tega einen Fehler von Konstantin Fujiwara, um den FC erneut mit 2:1 in Führung zu schießen (75.). Sammy Kittel setzte einen Distanzschuss knapp am Gästetor vorbei (79.), und auch der eingewechselte Laurent Kenne Wa konnte mit einem Pfostenschuss den Sack nicht vorzeitig zumachen (90.). Mit vereinten Kräften brachte die FC-Elf die dreiminütige Nachspielzeit noch unbeschadet über die Bühne.

"Hut ab vor der kämpferischen Leistung meiner Elf. Die Jungs haben sich in alle Bälle hineingeworfen. Zudem stimmte die taktische Disziplin. Nach der Pause hatten wir sicherlich auch das Glück des Tüchtigen. Am Ende haben wir uns aber für eine gute Leistung belohnt", sagte Marcel Cholibois.

FC Gießen II: Ellenfeld; Bathomene (ab 72. Mazitov), Sesay, Schadeberg, Gabriel Moura, Güngör, Teller, Regio-Perez (ab 78. Kenne Wa), Kittel, Tega, Alkan (ab 63. Pinkl).

SV Zeilsheim: Reining; Best, Mastilovic, Uslu (ab 81. Pitas), McCrary, Fosuhene, Fujiwara, Lieb, Mbaluku (ab 78. Bouhmidi), Uworuya (ab 63. D’Almeida), Mbenoun.

Im Stenogramm: Schiedsrichter: Ulbrich (Büdingen). - Zuschauer: 80. - Torfolge: 1:0 (36.) Tega, 1:1 (61.) Best, 2:1(75.) Tega.

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