Und nun sind die südwestdeutschen Meisterschaften an der Reihe: Headcoach Tobias Bender gibt die Richtung für die U18 des VfB 1900 Gießen (rechts Ivo Schneider) vor. (hf)
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Und nun sind die südwestdeutschen Meisterschaften an der Reihe: Headcoach Tobias Bender gibt die Richtung für die U18 des VfB 1900 Gießen (rechts Ivo Schneider) vor. (hf)

Nächster Titel für die U18 des VfB Gießen

(lad) Nach Platz eins in der Basketball-Oberliga und dem folgenden Titel bei der Hessenmeisterschaft hat die U18 des VfB 1900 Gießen den nächsten Titel geholt. Bei der in der heimischen Theodor-Litt-Halle ausgetragenen Regionalmeisterschaft gewann der Gastgeber gegen den ASC Theresianum Mainz, die SKG Roßdorf und die SG Lützel-Post Koblenz alle drei Spiele ungefährdet.

Als Regionalmeister sind die Mittelhessen nun für die südwestdeutschen Meisterschaften qualifiziert, bei denen sie am 30. April und 1. Mai erneut Gastgeber sein werden. Dort bekommt es die Mannschaft von Meistertrainer Tobias Bender und Co-Trainer Dejan Kostic dann mit den Teams aus Roßdorf, Ulm und Freiburg zu tun.

VfB Gießen – ASC Theresianum Mainz 112:58: Obwohl Bjarne Kraushaar verletzt fehlte, Tim Uhlemann aufgrund des Relegationsspiels der Männer des Krofdorf-Gleiberg am selben Abend mit Bedacht eingesetzt werden musste und auch Lukas Wöll nicht mitwirkte, wurde das erste Spiel am Samstag zu einem eindrucksvollen Machtwort. Die Hausherren zeigten sich hoch motiviert und mannschaftlich geschlossen. In Sachen Teamplay und Defense erwischte Gießen einen Sahnetag, das Mainz nicht den Hauch einer Chance ließ. Damit war bereits nach der ersten Partie der Grundstein für ein erfolgreiches Turnier gelegt.

VfB Gießen – SKG Roßdorf 79:69 (45:24): Da Roßdorf am ersten Tag überraschenderweise den Titelfavoriten aus Koblenz geschlagen hatte, war das Hessenduell gegen die SKG bereits so etwas wie ein vorgezogenes Finale. "Uns war bewusst, dass das ein entscheidendes Spiel sein wird", so Co-Trainer Kostic, der sich über die große Konzentration seiner Jungs freute. Diese zeigten eine astreine erste Halbzeit, in der sie bereits auf über 20 Punkte davonzogen. Die Südhessen kamen zwar noch einmal zurück, aber den VfB-Sieg konnte der hessische Vizemeister nicht mehr gefährden.

VfB Gießen – SG Lützel-Post Koblenz 95:69: Da der eigentliche Meisterschaftskandidat von Lützel-Post überraschenderweise kurz zuvor auch sein zweites Spiel gegen Mainz knapp verloren hatte, stand Gießen somit bereits drei Stunden vor dem Tip-off als Meister fest. Die Bender-Truppe konnte somit theoretisch entspannt in die letzte Begegnung gehen – doch weit gefehlt: Der VfB gab auch gegen Koblenz Vollgas und zeigte abermals eine Leistungssteigerung. Gießen startete bereits mit einem 15:0 und spielte die Rheinland-Pfälzer mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung beeindruckend an die Wand.

"Die Jungs haben als Team wahnsinnig gut zusammen gespielt. Wir sind gut in das Turnier gestartet und haben es noch besser beendet", lobte "Co" Kostic. Auch Trainer Trainer Tobias Bender zeigte sich sehr zufrieden: "Ich bin richtig stolz auf die Jungs, die sich als Team präsentiert haben. Wir haben uns verdient für die Südwestdeutschen qualifiziert. Dort ist jetzt unser Ziel, Erster zu werden und zum Top Four nach Berlin zu fahren."

VfB 1900 Gießen: Fabian Bender (7/6/2), Clement Fischer (18/18/12), Kevin Hoxhallari (14/6/8), Tim Kordyaka (10/7/19), Jan Lohwasser (5/0/0), Lucas Mayer (16/22/20), Ivo Schneider (10/0/0), Tim Uhlemann (21/15/21), Lukas Wöll (-/0/11).

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