Der nächste Sieg "Für Marius"

fk) Die Handballer der HSG Pohlheim haben in der Regionalliga Südwest den zweiten Sieg in Folge feiern können. Gegen die TSG Haßloch überzeugte die Mannschaft von Interimscoach Horst-Günter Schmandt sowohl kämpferisch als auch phasenweise spielerisch und ging nach Ablauf der 60 Minuten verdient als Sieger vom Parkett. Mit 30:26 (13:11) besiegten die Blau-Weißen den rheinland-pfälzischen Gast und zogen damit in der Tabelle mit nunmehr 14 Pluspunkten an diesem vorbei. Besonders bewegend waren am Samstagabend aber die Bilder vor und nach dem Spiel, als die gesamte Mannschaft ihren erkrankten Trainer Marius Naidin abklatsche und ihn herzlich in den Arm nahm. Der charismatische Naidin wird der Mannschaft aufgrund seiner Erkrankung mindestens bis zum Saisonende nicht zu Verfügung stehen.

(fk) Die Handballer der HSG Pohlheim haben in der Regionalliga Südwest den zweiten Sieg in Folge feiern können. Gegen die TSG Haßloch überzeugte die Mannschaft von Interimscoach Horst-Günter Schmandt sowohl kämpferisch als auch phasenweise spielerisch und ging nach Ablauf der 60 Minuten verdient als Sieger vom Parkett. Mit 30:26 (13:11) besiegten die Blau-Weißen den rheinland-pfälzischen Gast und zogen damit in der Tabelle mit nunmehr 14 Pluspunkten an diesem vorbei. Besonders bewegend waren am Samstagabend aber die Bilder vor und nach dem Spiel, als die gesamte Mannschaft ihren erkrankten Trainer Marius Naidin abklatsche und ihn herzlich in den Arm nahm. Der charismatische Naidin wird der Mannschaft aufgrund seiner Erkrankung mindestens bis zum Saisonende nicht zu Verfügung stehen.

Knapp 400 Zuschauer waren am Samstagabend in die Sporthalle Holzheim gekommen, um die HSG Pohlheim beim ersten Heimspiel des Jahres 2009 zu unterstützen. In den ersten Minuten sah das Publikum jedoch eine Mannschaft, die im Angriff nur schwer ins Spiel fand, dafür in der Abwehr umso bessere Arbeit verrichtete. Wie auch schon in Budenheim entschied sich das Interimsgespann Schmandt/Jakobi dafür, mit Sebastian Fay im rechten Rückraum zu beginnen.

Somit musste Stefan Lex vorerst auf der Bank Platz nehmen. "Sebastian spielt zurzeit in der Deckung sehr stark und wir wollten Stefan nicht über 60 Minuten im Angriff und in der Abwehr spielen lassen", begründete Schmandt seine Entscheidung.

Nach sieben Minuten erzielte der angeschlagene Christian Schäfer, den seine Hüftprellung sichtbar einschränkte, das 2:2 für seine Farben. Erst nach knapp zehn Minuten lief auch die Angriffsmaschinerie der Pohlheimer auf an. Daniel Hirz erzielte in der 16. Minute beim 7:6 die erste Pohlheimer Führung. In der Folge verpasst es die HSG, sich weiter abzusetzen. Dabei wurden beste Chancen ausgelassen. Dass zur Halbzeit trotzdem eine 13:11-Führung zu Buche stand, verdankten die Pohlheimer vor allem Jan Wüst, der einen glänzenden Tag erwischt hatte. Alleine drei Siebenmeter in Folge konnte der 22-jährige Student abwehren. "Jan hat heute wieder ein starkes Spiel abgeliefert", lobte auch Schmandt seinen Keeper.

Nach dem Seitenwechsel erwischten die Gastgeber den besseren Start und konnten sich in Unterzahl durch Lex und Hirz auf 15:11 absetzen. Mit vielen Übergängen und Kreuzbewegungen stellte die HSG die Haßlocher Abwehr ein ums andere Mal vor Probleme und erhöhte in der 42. Minute durch den jungen David Billek auf 20:15. Diesen Vorsprung hielten die Gastgeber bis zu 25:20 durch Lex in der 50. Minute konstant. Danach brachten einige überhastete Abschlüsse und hektische Zuspiele die Gäste, die auf 23:25 verkürzten, noch einmal ins Spiel. Doch die Pohlheimer fanden rechtzeitig zu ihrer Linie zurück und erhöhten auf 27:23. Spätestens mit Benni Billeks 29:24 war die Entscheidung gefallen.

"Wir waren die bessere Mannschaft und haben verdient gewonnen", resümierte Schmandt nach dem Abpfiff. "Wir haben dem Druck standgehalten und mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung den Sieg errungen, auch wenn wir in der ersten Halbzeit einige Chancen ausgelassen haben."

HSG Pohlheim: Wüst, Wösthoff (n.e.); Fay (3), Lex (5), Schäfer (3), Hirz (4), Benni Billek (7/4), Bepler, Hoepfner (2), Kartak (3), Weisel (1), Schier (1), David Billek (1).

TSG Haßloch: Pagel, Vrabel; Tremmel (1/1), Werling (6), Seelos (2), Bohunicky (4/1), Röder (2), Markert, Forler (3), Benz (5), Knoll (3).

Im Stenogramm / Schiedsrichter: Fladerer/Möller (Arnstadt). - Zuschauer: 400. - Zeitstrafen: 6:6 Minuten. - Siebenmeter: 6/4:5/2.

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