Marvin Göltl, hier noch im Dress des FSV Fernwald, steht künftig für den SC Waldgirmes II zwischen den Pfosten. ARCHIVFOTO: FRO
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Marvin Göltl, hier noch im Dress des FSV Fernwald, steht künftig für den SC Waldgirmes II zwischen den Pfosten. ARCHIVFOTO: FRO

Nachwuchs im Fokus

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(red). Der SC Waldgirmes II geht nach seinem Wiederaufstieg in die zweite Saison in der Fußball-Verbandsliga Mitte und fungiert damit als Unterbau für das Hessenligateam der Lahnauer. Dabei hält die Sportliche Leitung um Manfred Klas und Björn Velten weiterhin an dem vor einigen Jahren eingeschlagenen Kurs, auf den eigenen Nachwuchs sowie Talente aus der Region zu bauen, fest.

Die aktuelle Situation: Nach der Beförderung von Mario Schappert zum Cheftrainer des Hessenligateams und dem Wechsel des aufgerückten Co-Trainers Steffen Jordan als Spielertrainer der SG Hohenahr übernimmt Thorsten Schäfer die SC-Reserve. Hier soll vor allen den sieben aus der eigenen Talentschmiede entwachsenen Juniorenspielern Claudio Mitrovic, Michael Preidt, Pascal Remus, Mathis Schubert, Michel Wagner, Nils Schäfer und Marcus Purdak eine Plattform geboten werden, um sich auf hohem Niveau im Seniorenbereich zu etablieren.

Kommen/Gehen: Mit Fabio Dahlem hat der SC seinen mit elf Treffern torgefährlichsten Stürmer an den TSV Bicken verloren. Auch die schnellen Konterspieler auf den Flügeln mit Mazlum Celik und Erencan Pektas wird man künftig vermissen. Im Mittelfeld hinterlässt Daniel Roskosz eine Lücke, während sich mit Roman Seshko und Jan Dühring zwei Torhüter anderweitig orientiert haben. Die Lücke im Tor soll Marvin Göltl vom FSV Fernwald schließen. Christan Moura und Javier Recio-Perez konnten bereits beim FC Gießen II Verbandsligaluft schnuppern. Mit Paul Fiedler, Nick Gebauer und Justin Schweitzer vom FC Gießen sowie Joshua Enobore vom SV Darmstadt 98 stoßen vier weitere A-Jugendliche zum SC Waldgirmes.

Stärken/Schwächen: Aufgrund der deutlichen Ausrichtung auf die Heranführung des Nachwuchses wird es zunächst einmal an der nötigen Erfahrung hapern. Hier müssen die gestandenen Akteure um den spielenden Co-Trainer Torben Höhn, Marius Glasauer und Co. die nötige Sicherheit ausstrahlen. Dabei wird sicher weiterhin die spielerische Komponente gegenüber den kämpferischen Tugenden im Vordergrund stehen.

Umfeld/Trainer: Thorsten Schäfer hat seine Tätigkeit bei seinem Heimatverein TSG Dorlar nach elf Jahren beendet und die Herausforderung, mit einer jungen Mannschaft in der Verbandsliga durchzustarten, angenommen. Das Umfeld um die "gute Seele des Vereins" Marco Gerhardt ist bestens bestellt, um dem Pädagogen den Schritt in die neue Aufgabe zu erleichtern.

Prognose: Dem SC steht eine schwere Saison bevor. Ziel ist dabei der Klassenerhalt. Dieser wird kein Selbstläufer. Hierzu wird es notwendig sein, nicht nur spielerisch schönen Fußball zu präsentieren, sondern auch einmal den einen oder anderen "dreckigen Punkt" auf der Habenseite zu verbuchen.

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