Mücker FSG tritt beim Klassenprimus an

Nach einem neunten Platz in der Vorsaison läuft die FSG Mücke/Merlau/Atzenhain auch in dieser Spielzeit wieder den eigenen Ansprüchen hinterher.

(cso) Nach einem neunten Platz in der Vorsaison läuft die FSG Mücke/Merlau/Atzenhain auch in dieser Spielzeit wieder den eigenen Ansprüchen hinterher. Rang fünf bis acht hatte man sich vor dem Start der Fußball-Kreisliga A Alsfeld/Gießen als Ziel gesetzt. Mehr als neun Punkte und ein damit verbundener 13. Platz sprangen aber bisher nicht heraus für das Team von Trainer Peter Becker. Da wird es auch nicht leichter, wenn die Mücker FSG nun am Sonntag (15 Uhr) beim Klassenprimus, der FSG Grünberg/Lehnheim/Stangenrod, anzutreten hat. Mit vier Zählern Vorsprung führt der Aufsteiger derzeit das Klassement an. Der Grünberger FSG am dichtesten auf den Fersen ist der SV Hattendorf. Am Sonntag bekommt es der SVH mit dem SV Saasen zu tun und will in dieser Partie seinen zweiten Platz festigen. Unerwartet viel Höhenluft schnuppert auch der TSV Burg-/Nieder-Gemünden auf Rang drei. Die Vorgabe, so schnell wie möglich die nötigen Punkte für den Klassenerhalt einzufahren, dürfte bald erreicht sein. Der nächste Gegner des TSV ist die SG Rüddingshausen/Londorf. Auswärtsauftritte gegen jeweils höher platzierte Mannschaften haben der SV Bobenhausen und der SV 06 Alsfeld vor sich. Während die "Rambacher" bei der FSG Göbelnrod/Beltershain/Harbach gastieren, gibt Vorjahresaufsteiger Bobenhausen seine Visitenkarte bei Absteiger SG Kesselbach/Odenhausen/Allertshausen ab.

Zudem spielt die SG Schwalmtal gegen die SG Laubach/Ruppertsburg/Wetterfeld.

In der Kreisliga B Alsfeld hat sich zwischen den führenden Teams - FSV Wahlen und FSG Ober-Ohmen/Ruppertenrod - und den Verfolgern eine Lücke von vier Punkten aufgetan. Wahlen kann am Freitag (18.30 Uhr) gegen die FSG Homberg/Ober-Ofleiden II den Ein-Punkte-Abstand auf Ober-Ohmen/Ruppertenrod auf vier Zähler vergrößern, zumal die Mücker am Wochenende spielfrei sind. Am Sonntag (15 Uhr) liegt das Hauptaugenmerk wohl auf den Verfolgerduellen: Die SG Bechtelsberg tritt als Dritter gegen den Fünftplatzierten, die SG Altenburg/Eudorf/ Schwabenrod an. Außerdem hat die FSG Groß-Eichen/Sellnrod im Duell Sechster gegen Vierter die SG Appenrod/Maulbach zu Gast. Komplettiert wird der 14. Spieltag von den Begegnungen SV Ulrichstein gegen SV Nieder-Ofleiden II sowie Spvgg. Leusel II gegen SG Bernsfeld/Weitershain (13 Uhr).

Die FSG Schweinsberg/Dannenrod ist derweil am Sonntag (15 Uhr, Spielort Dannenrod) in der Partie gegen die SG Ebsdorfergrund in der Kreisliga B Marburg, Gruppe 2, die favorisierte Mannschaft.

Einen gewaltigen Satz machte am vergangenen Wochenende die Spvgg. Leusel in der Kreisoberliga Süd. Das Team aus dem Alsfelder Stadtteil, das am Samstag (18 Uhr) den TSV Allendorf/ Lahn empfängt, war gleich zweimal im Einsatz. Mit Erfolgen über die SG Gonterskirchen/Freienseen und bei der TSG Nieder-Ohmen hievten sich die Leuseler von Platz acht auf drei. Der positive Trend soll nun gegen den Vorjahresaufsteiger aus dem Gießener Stadtteil fortgesetzt werden.

Betrachtet man dagegen die zurückliegenden Begegnungen der FSG Homberg/Ober-Ofleiden, so lässt sich nicht unbedingt von einem positiven Trend sprechen. Von den letzten vier Partien gingen ganze drei verloren. Aus der Tabellenführung wurde mittlerweile ein Sieben-Punkte-Rückstand auf den neuen Klassenprimus aus Kirtorf. Am vergangenen Sonntag kassierte die Truppe von Trainer Peter Niestatek den Gegentreffer zum 1:2 in der 90. Minute. Ohne Frage kann man also derzeit bei den Ohmstädtern von einer kleinen Krise sprechen. Um nun zunächst einmal Platz zwei zu halten, der immerhin am Saisonende zur Relegation "nach oben" berechtigen würde, gilt es, wieder in die Erfolgsspur zurückzukehren. Die Gelegenheit dazu bietet sich am Sonntag (15 Uhr) in der Partie bei den TSF Heuchelheim.

Zeitgleich empfängt der Tabellenerste aus Kirtorf im Sportkreisduell die TSG Nieder-Ohmen. Auf dem Papier sieht diese Begegnung nach einer klaren Angelegenheit aus. Schließlich ist die TSG in dieser Saison die einzige Mannschaft aus dem Alsfelder Sportkreis, die nicht so recht in Tritt kommt. Mit schon neun Niederlagen aus 13 Spielen rangiert das Team aus dem Mücker Ortsteil auf dem drittletzten Platz. Doch Derbys haben bekanntlich ihre eigenen Gesetze.

Ebenfalls noch nicht Fuß gefasst in der Kreisoberliga hat der ASV Gießen, der noch hinter Nieder-Ohmen momentan das Schlusslicht ist. Die Gießener haben am Sonntag den fünften "Alsfelder" Vertreter, den SV Nieder-Ofleiden, zu Gast. Das Team von Spielertrainer Stefan Schick dürfte als Aufsteiger mit dem aktuellen siebten Tabellenplatz sehr zufrieden sein, wenngleich der zwischenzeitliche Höhenflug (Platz drei) erst einmal vorbei ist.

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