Während Henning Schmuck (l.) mit seiner SG Groß-Eichen/Atzenhain A-Liga-Spitzenreiter Mücke zu Gast hat, ist die FSG Queckborn/Lauter um Philipp Enns beim Tabellenzweiten Reiskirchen/Bersrod/Saasen gefordert. FOTO: RAS
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Während Henning Schmuck (l.) mit seiner SG Groß-Eichen/Atzenhain A-Liga-Spitzenreiter Mücke zu Gast hat, ist die FSG Queckborn/Lauter um Philipp Enns beim Tabellenzweiten Reiskirchen/Bersrod/Saasen gefordert. FOTO: RAS

Fußball: Kreisliga A Alsfeld/Gießen

Mücke im Derby gefordert

  • vonRoland Stamm
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Das Topspiel steigt am Wochenende in Atzenhain, dort erwartet die FSG Groß-Eichen/Atzenhain den Spitzenreiter. Aber auch andere Spiele erscheinen sehr interessant.

(rol). Auf der Jagd nach Meisterschaft und Aufstieg in der Fußball-Kreisliga A Alsfeld/Gießen muss die FSG Lumda/Geilshausen zu einem ganz besonders schweren Auswärtsspiel antreten. Denn mit der FSG Kirtorf wartet kein Geringerer als der Tabellenfünfte, der im Falle eines Sieges tatsächlich noch mal oben anklopfen könnte. Die bislang ungeschlagenen Gäste, die lange Zeit an der Tabellenspitze zu finden waren, sind einige Spiele in Verzug und wollen auf dem Weg zur Meisterschaft nichts liegen lassen.

Genau das will auch die SG Reiskirchen/Bersrod/Saasen, die als aussichtsreicher Tabellenzweiter in der Begegnung mit der FSG Queckborn/Lauter fest mit einem Dreier rechnen dürfte und bei dieser Gelegenheit auch die Tabellenführung ins Auge fassen könnte. Denn der Spitzenreiter, die Spvgg. Mücke, gastiert im Mücke-Derby bei der SG Groß-Eichen/Atzenhain, die sich in der am vergangenen Wochenende einzigen Partie der Liga mit einem torlosen Remis gegen die FSG Laubach zufriedengeben musste. Die Elf von Spielertrainer Michael Rohde will in Atzenhain indes nicht nur die Führung verteidigen, sondern ist auch auf Wiedergutmachung aus dem Hinspiel aus. Denn hier setzte es noch eine verdiente 0:1-Niederlage gegen den Tabellenneunten, der sich nach dem seinerzeitigen Derby-Sieg sogar Tabellenführer nennen durfte.

Dagegen gilt die SG Rüddingshausen/Londorf in der Partie gegen den SV Nieder-Ofleiden wohl als Favorit. Denn die beiden Teams trennen sechs Plätze sowie 16 Punkte. Mit einem Heimsieg blieben die Rabenauer außerdem dem Spitzentrio weiter auf den Fersen. In der unteren Tabellenregion kommt es dagegen zu einer brisanten Begegnung. Denn sowohl die FSG Ohmes/Ruhlkirchen, inzwischen mit Mario Hill als neuem Cheftrainer ausgestattet, wie auch die FSG Laubach, kämpfen um den Anschluss an das Tabellenmittelfeld. Ähnlich weit davon entfernt ist die FSG Ober-Ohmen/Ruppertenrod/Ulrichstein, die als Schlusslicht in Harbach gastiert und dort vor einer hohen Hürde steht. Das gilt auch für die SG Treis/Allendorf II, die beim TV/VfR Groß-Felda antreten muss und dort einen schweren Stand haben dürfte. Bereits am heutigen Freitagabend versucht auch die FSG Grünberg/Lehnheim/Stangenrod II, sich deutlicher vom Abstiegsgeschehen zu entfernen und dürfte beim TSV Burg-/Nieder-Gemünden zumindest nicht chancenlos sein.

Mit vier Spielen war die Kreisliga B Alsfeld/Gießen bereits am vergangenen Wochenende im Einsatz, bei dem sich die SG Altenburg/Eudorf/Schwabenrod II mit einem 9:1-Heimsieg über den FC Bechtelsberg auf Platz zwei ballerte und nun vor einer vermeintlich leichteren Partie steht. Denn mit dem SV Bobenhausen kommt der Neuntplatzierte und sollte für die KOL-Reserve durchaus machbar sein.

Bereits heute versucht die FSG Alsfeld/Eifa, mit einem Heimsieg über die SG Romrod/Zell am spielfreien Tabellenführer SG Appenrod/Maulbach dranzubleiben.

Altenburg hat Spitzenreiter zu Gast

Und auch die Kreisoberliga Süd nimmt wieder ihren kompletten Spielbetrieb auf, nachdem die SG Schwalmtal bereits vor einer Woche gegen die TSG Leihgestern im Einsatz war (1:4). Gegen die FSG Homberg/Ober-Ofleiden ist die SG erneut Gastgeber, gilt aber wohl eher als Außenseiter in dieser Partie, in der die Ohmstädter den Anschluss ans Tabellenmittelfeld herstellen wollen. Für den SV Hattendorf geht es auf eigenem Terrain gegen die TSG Leihgestern um Punkte gegen den Abstieg. Zurzeit beträgt der Abstand zum Relegationsplatz nach unten vier Punkte, sodass Erfolgserlebnisse beim SVH überlebenswichtig sind.

Abstieg ist dagegen bei der SG Altenburg/Eudorf/Schwabenrod kein Thema. Die SG startet nämlich von Platz sechs in die Restrückrunde und empfängt mit dem TSV Lang-Göns gleich mal den Spitzenreiter der Liga.

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