Laurin Plate (l.) und Tim Büschken treffen mit ihrer FSG Ober-Ohmen/Ruppertenrod/Ulrichstein im Mücke-Derby am Sommtag auf die SG Groß-Eichen/Atzenhain. FOTO: VOGLER
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Laurin Plate (l.) und Tim Büschken treffen mit ihrer FSG Ober-Ohmen/Ruppertenrod/Ulrichstein im Mücke-Derby am Sommtag auf die SG Groß-Eichen/Atzenhain. FOTO: VOGLER

Mücke-Derby auf Augenhöhe

  • vonRoland Stamm
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(rol). In der Fußball-Kreisliga A Alsfeld/Gießen kommt es am Wochenende zum Mücke-Derby zwischen der FSG Ober-Ohmen/Ruppertenrod/Ulrichstein und der SG Groß-Eichen/Atzenhain. Während die Dreierspielgemeinschaft erst einen Punkt verbuchen konnte, bringen es die Gäste auf vier. Zusammen haben beide Teams bereits 37 Tore kassiert, sodass bei der phasenweise offensiven Spielweise beider Teams von einer torreichen Partie ausgegangen werden darf. Jedenfalls begegnen sich beide vom Leistungsniveau auf Augenhöhe.

Das dürfte auch auf das Spiel zwischen der SG Rüddingshausen/Londorf und der FSG Alsfeld/Eifa zutreffen. Die Rabenauer und auch der Aufsteiger blicken auf einen gelungenen Saisonauftakt zurück und können mit einem Sieg sogar in die Spitzengruppe vordringen. Auch hier dürften in Anbetracht des Mitwirkens der besten Torjäger der Liga einige Treffer vorprogrammiert sein. Auf Gastgeberseite glänzten nämlich bislang Ardian Krasniqi (7 Tore), Michael Baumbach und Frederik Groß (je 4) sowie auf FSG-Seite Spielertrainer Mirko Bambey mit ebenfalls vier Toren. Alles andere als auf Augenhöhe befindet sich das Derby in Grünberg, wo die Kreisoberligareserve auf den benachbarten SV Harbach trifft, der in seinen bisherigen vier Saisonspielen klargemacht haben dürfte, dass er sich zu den Spitzenmannschaften dieser Liga zählt. Da sollte das Derby für den SVH machbar sein.

In der Abstiegszone hält sich die SG Appenrod/Maulbach auf, die beim Derby in Nieder-Gemünden als Außenseiter gilt, obwohl die Tabellennachbarn lediglich zwei Punkte voneinander trennen. Während der Aufsteiger von einer schwierigen Runde ausging, überraschen die Platzierung und der Fehlstart der Gemündener schon. So reichte es lediglich zu einem Sieg in vier Spielen. Somit muss eine Kehrtwende her. Die Gelegenheit für die TSV-Akteure besteht am Sonntag. Dagegen hat sich das Vorhaben des SV Nieder-Ofleiden, eine gewichtige Rolle in der Liga zu spielen, bislang erfüllt. Jetzt steht für den SVN mit dem Spiel bei der FSG Ohmes/Ruhlkirchen eine echte Belastungsprobe an. Das gilt auch für die Spvgg. Mücke, die mit zwei verlorenen Partien unter Zugzwang steht. Die Mücker gelten zwar bei der FSG Laubach als der haushohe Favorit. Trotzdem darf sich die Mannschaft um Spielertrainer Michael Rohde keine Ausrutscher mehr erlauben, um nicht schon früh von der Spitzengruppe abgehängt zu werden. So befindet sich die SG Reiskirchen/Bersrod/Saasen genau dort, wo sie erwartet wurde, nämlich ganz oben in der Tabelle. Das soll auch nach dem Spiel gegen die FSG Queckborn/Lauter so sein.

In der Kreisoberliga Süd gelang der SG Schwalmtal in der Woche ein 2:0 über den starken Aufsteiger FSG Lumda/Geilshausen. Der letzte Punktspielsieg der Schwälmer datierte zuvor vom 15. September 2019; daher dürfte der Jubel groß gewesen sein. Nun ist die SG bei der FSG Homberg/Ober-Ofleiden gefordert, einem Team, das nichts zu verschenken hat. Das gilt auch für die SG Altenburg/Eudorf/Schwabenrod, die in der Woche beim ASV Gießen mit 1:3 den Kürzeren zog. Aus SG-Sicht eine unnötige Niederlage. Nun also sollen die versäumten Punkte mit verbesserter Chancenauswertung bei der SG Trohe/Alten-Buseck geholt werden. Einen bemerkenswerten Saisonstart legte der SV Hattendorf hin und belegt zurzeit hinter der SG Birklar den zweiten Tabellenplatz. Nun geht die Reise zum Spitzenreiter nach Birklar, der all seine sechs Saisonspiele gewinnen konnte.

Mit Heimsiegen über die SG Schwalmtal II könnte der FC Bechtelsberg seine Spitzengruppenposition in der Kreisliga B Alsfeld am Freitagabend genauso sichern wie die FSG Homberg/Ober-Ofleiden II, die nur zwei Tage später gegen die Schwälmer im Einsatz ist. Die direkte Konkurrenz auf den Plätzen 3 und 4 wird dagegen an diesem Wochenende nicht im Einsatz sein.

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