Mitteldeutscher Basketball-Club größter 46ers-Konkurrent

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(dpa). Der erhoffte Befreiungsschlag im Kampf um den Klassenerhalt blieb aus. Ausgerechnet der mitteldeutsche Rivale Niners Chemnitz hat die Abstiegssorgen bei den Basketballern des MBC Syntainics verstärkt. Die Sachsen entschieden das Prestigeduell mit den Weißenfelsern denkbar knapp mit 86:84 für sich. Die MBC-Spieler verließen zum siebenten Mal in Folge als Verlierer das Parkett.

Trotz der Negativserie haben die Weißenfelser ihr Schicksal noch in der eigenen Hand, treffen im Saison-Endspurt auch nicht mehr auf die derzeitigen drei Topteams Ludwigsburg, Alba Berlin und Bayern München. »Die zweite Halbzeit gegen Chemnitz muss der Weg für die kommenden Spiele sein. Da haben wir unsere Stärken ausgespielt. Wenn jeder 100 Prozent gibt und daran glaubt, dann fahren wir die noch nötigen Siege ein«, sagt Trainer Silvano Poropat.

Dem MBC stehen nun sechs Endspiele um den Verbleib in der deutschen Eliteklasse bevor. Der schärfste Rivale Gießen hat zwar vier Pluspunkte Rückstand, den direkten Vergleich verloren, aber auch zwei Partien weniger ausgetragen und am Karsamstag sensationell Bayern München geschlagen.

Um das Saisonziel zu erreichen, müssen die MBC-Wölfe in erster Linie in der Verteidigung einen Zahn zulegen. Die Schwächen in der Defensive, die sich wie ein roter Faden durch die Saison ziehen, nutzten die Chemnitzer vor allem in der ersten Halbzeit eiskalt aus. Die Sachsen kamen zu vielen freien Würfen und hatten die Lufthoheit unter den Körben (48:30 Rebounds). »Wir hatten in den ersten zwei Vierteln keinen Ballgewinn. Uns fehlte Aggressivität unter den Brettern. Das war katastrophal«, betonte Poropat. Und nicht bundesligatauglich.

Neuling Chemnitz hat den Klassenerhalt nach dem zehnten Saisonsieg dagegen schon so gut wie sicher. »Es war für uns ein sehr wichtiger Sieg«, meinte der Chemnitzer Coach Rodrigo Pastore. Fast ohne Druck können die Sachsen den Rest der Saison bestreiten, und vielleicht sogar noch in den Kampf um den letzten Playoff-Platz eingreifen. Der Abstand zum Achten Bamberg beträgt nur sechs Punkte. Doch eine eventuelle Teilnahme an der Meisterrunde hat Pastore nicht geplant. »Am Ziel hat sich nichts geändert. Wir wollen die Klasse halten und noch konstanter auftreten. Auch in Weißenfels hat die Mannschaft zwei Gesichter gezeigt«, sagte Pastore

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