Mit viel Tempo Vorteile verschaffen

  • Daniela Pieth
    VonDaniela Pieth
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(pie). Vorletzter Spieltag der Handball-Landesliga der Frauen, bevor es in die Weihnachtspause geht. In den beiden Derbys stehen sich die TSG Leihgestern II und der TV 05/07 Hüttenberg II sowie die SG Kleenheim-Langgöns II und die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen gegenüber. Die HSG Wettenberg II ist beim TSV Griedel gefordert.

TSG Leihgestern II - TV 05/07 Hüttenberg II (Samstag, 17 Uhr, Stadthalle Linden): Für beide läuft es weniger rund. Aber während man beim TVH fast schon mit solch einem Saisonverlauf rechnete, hatten es sich die Verantwortlichen aus Leihgestern sicher anders vorgestellt. Das junge Team von Coach Sebastian Beigel konnte sich bisher nur gegen die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen durchsetzen. Beim TVH sieht es noch düsterer aus, erst letzte Woche gelang der erste Punktgewinn, der aber überraschenderweise gegen den Tabellenführer aus Eibelshausen. Mit einem Sieg könnte Hüttenberg erstmals den letzten Platz abgeben und die TSG weiter in den »Tabellenkeller« schubsen.

TSV Griedel - HSG Wettenberg II (Samstag, 17:30 Uhr, Sporthalle Butzbach): Zwischen Griedel und der HSG steht lediglich eine Niederlage, die die Gäste zwei Plätze vor dem TSV auf Rang zwei in der Tabelle notieren lässt. Beide sind gut in die Runde gekommen und überraschen immer wieder. So verloren beide nur in Eibelshausen und die Gastgeberinnen mussten sich knapp der nächsten Überraschung aus Kleenheim-Langgöns geschlagen geben. Die Vorteile des TSV liegen im Heimvorteil und dass Trainer Martin Schmitt über eine sehr erfahrene und robuste Truppe verfügt. Wettenberg wird mit seiner Schnelligkeit und Wendigkeit dagegenhalten und versuchen, sich mit Tempo Vorteile zu verschaffen.

SG Kleenheim-Langgöns II - HSG Dutenhofen/Münchholzhausen (Sonntag, 17 Uhr, Weidig-Halle Oberkleen): Entgegen den Prognosen vor der Saison, präsentieren sich die Kontrahenten in vertauschten Rollen. Während die U23 der SGK mit drei Siegen und nur einer Niederlage aufwarten kann, hat es die HSG nach nur einem Sieg und vier Niederlagen in der Tabelle auf den vorletzten Platz gespült. Nach drei Wochen Spielpause erwartet Kleenheims Coach Christian Manderla »ein schwieriges Spiel«. Die HSG dürfte vor Weihnachten bestrebt sein, die Trendwende zu schaffen. Die SG hat sich auf die Fahne geschrieben, die Heimspiele für sich zu entscheiden, was in den bisherigen Partien gegen Hüttenberg und Leihgestern gelungen ist. Manderla setzt auf »ein gutes Zusammenspiel von Abwehr und Torwart - und wir müssen unsere Qualitäten im Angriff auf die Platte bringen.« Bei der HSG hingegen läuft vor allem im Angriff einiges schief. »Wir fahren sicher nicht als Favorit nach Kleenheim«, gibt Trainer Sebastian Roth zu. »Wir wollen unser Angriffsspiel verbessern, da fehlt uns die nötige Lockerheit.«

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