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Mit blauem Auge davongekommen

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Von: Mike Heese

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(hse). Am sechsten Spieltag der Kegel-Hesseliga zeigte Meteor 85 Mittelhessen ohne die bisher besten Heimspieler Alex Lehnhausen und Michael Buhl die schwächste Saisonleistung. Gegen die überraschend harmlosen Gäste der Spielgemeinschaft Dillenburg/Herborn blieb man beim 4800:4732 (2:1/44:34) deutlich unter den eigenen Möglichkeiten und musste am Ende über die gewonnen zwei Punkte noch sehr froh sein.

Der umgestellte erste Block agierte von Beginn an unsicher. Während sich Robert Gellert (815/11) nach schwacher erster Bahn noch fangen und die beiden Martinez-Brüder Carlos (797/9) und Javier (784/4) überspielen konnte, fand Rolf Rohrbach (783/3) nie zu seinem Spiel, was bereits zwei Einzelwertungspunkte für die Gäste bedeutete.

Bei nur 17 Holz Vorsprung für den zweiten Block kämpfte Christian Stefan (796/7) die beiden weiterhin harmlosen Gäste - Ex-Bundesligaspieler Nadzeyka (775/2) und Grün (793/6) - nieder, blieb allerdings ebenfalls knapp unter den geforderten 797 aus dem ersten Block. Unerwünschte Spannung entstand durch die Zahl von Helmut Langstein (740/1) bei seinem ersten Saison-Heimauftritt. Meteor ging nun mit einem Rückstand von 15 Hölzer in das Schlussdrittel.

Dillenburg witterte nun seine Chance auf den Gesamtsieg und startete mit Klein (786/5) und Weller (797/8) furios, was nach 60 Kugeln eine Hypothek von rund 50 Holz bedeutete, da auch René Junge (808/10) nicht seine gewohnte Zahl von den Bahnen holte. Kai Bolte (858/12) vermochte in dieser Situation, auf der dritten Bahn mit zehn Neunen zu Beginn der Räumgasse den Spieß zu drehen. Der Vorsprung vor der letzten Einheit betrug nun 28 Holz, der von den beiden Mittelhessen gegen die nun nachlassenden Gäste gut nach Hause gebracht werden konnte.

Angesichts der schwachen Teamleistung insgesamt kann Meteor den eigentlich unnötigen Verlust des dritten Einzelwertungspunktes noch verschmerzen und ist mit einem blauen Auge davongekommen. Gegen einen anderen Gegner wäre das Spiel sicher verloren gegangen.

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