1,5 Millionen "frisches Geld"

  • vonred Redaktion
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(op). Mit überwältigender Mehrheit haben die Mitglieder der Offenbacher Kickers am Montagabend ihr Einverständnis für den Einstieg von Investoren beim Fußball-Regionalligisten gegeben. Die "Kickers Freunde GmbH & Co. KG" und "Bündnis Kickers GmbH" werden insgesamt 2,2 Millionen Euro in den OFC investieren. Mit der neuen Finanz-Offensive wird die Rückkaufsoption für die 24,5 Prozent Anteile von Ex-Präsident Dr. Frank Ruhl an der Profi GmbH für den Verein genutzt. Der eingetragene Verein wird dann jeweils 14 Prozent Anteile zu je 1,1 Million Euro an die neuen Investoren verkaufen. Die Verträge sind unterschriftsreif ausgehandelt, der Notartermin soll noch im Februar stattfinden. Im Gegensatz zur "Ruhl-Regelung" hat der Verein diesmal kein Rückkaufsrecht, jedoch ein Vorkaufsrecht.

Von den 2,2 Millionen Euro für die 28 Prozent Anteile werden der Profi GmbH nach Abzug der Rückzahlung (630 000) an Dr. Ruhl rund 1,5 Millionen Euro "frisches Geld" zur Verfügung stehen.

Hinter den "Freunden" stehen das OFC-Präsidium und etwa zehn Privatpersonen, hinter dem "Bündnis" der Aufsichtsratsvorsitzende des 1. FC Köln, Jörn Stobbe, sein Sohn Lennart und weitere Unternehmer. Die neuen strategischen Partner werden im Fall des Aufstiegs in die 2. Liga jeweils fünf Prozent an zukünftigen TV-Erlösen erhalten. Das wären bei derzeit etwa 12 Millionen Euro pro Saison für einen Zweitligisten jeweils 600 000 Euro. Und man hat ganz optimistisch auch schon die Konditionen für die Bundesliga ausgehandelt: Dann bekämen die Anteilseigner jeweils zehn Prozent.

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