Ausgelassene Freude: Die Spielerinnen der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II feiern die Meisterschaft in der Handball-Bezirksliga A und den Aufstieg in die Bezirksoberliga. 	(Foto: ras)
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Ausgelassene Freude: Die Spielerinnen der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II feiern die Meisterschaft in der Handball-Bezirksliga A und den Aufstieg in die Bezirksoberliga. (Foto: ras)

Meisterstück der Wagner-Truppe

Die Handball-Frauen der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen haben es geschafft: Vor heimischem Publikum gewinnt die Truppe von Trainer Joachim Wagner, sichert sich den Titel in der Bezirksliga und steigt die Bezirksoberliga auf.

(kla) Da ist das Ding: Die Frauen der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II haben am Wochenende in der Handball-Bezirksliga A die HSG Kirch-/Pohl-Göns/Butzbach II mit 26:16 besiegt und damit ihr Meisterstück vorzeitig perfekt gemacht. Unterdessen hat sich die HSG Hungen/Lich II mit 33:28 bei der HSG Gedern/Nidda II durchgesetzt.

HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II – HSG Kirch-/Pohl-Göns/Butzbach II 26:16 (17:7): Vor der rekordverdächtigen Kulisse von 150 Zuschauern gaben die Gastgeberinnen von Beginn an den Ton an. Mit einem 6:0-Lauf setzten sie sich auf 11:3 ab. Auch nach dem Seitenwechsel hatten die Gäste gegen das starke Kollektiv nichts zu melden. Die Heim-Sieben war jederzeit gedanken- und handlungsschneller sowie individuell stärker. Zwischenzeitlich betrug der Vorsprung zwölf Tore (24:12). Bei den Grün-Weißen konnten sich alle Spielerinnen in die Torschützenliste eintragen. – Tore für Dutenhofen/Münchholzhausen II: Stamm (1), Majstorovic (3), Funk (1), Schilling (3), Grumbach (1), Hahn (2), Czech (3/3), Hels (2), Weber (1), Altenheimer (3), Wegner (3), Klein (3).

– Tore für Kirch-/Pohl-Göns/Butzbach II: Strödter (1), Engelberth (1), Sann (1), Daniel (2), Bender (2/1), Ivenz (3), Jürgens (6).

HSG Gedern/Nidda II – HSG Hungen/Lich II 28:33 (13:19): Mit einer 3:2-Führung hatten die Gastgeberinnen in der Anfangsphase die Nase leicht vorne. Im weiteren Spielverlauf änderte sich dies. Die Gäste nutzten die zahlreichen technischen Fehler und die zu passive Abwehr des Gegners aus, um sich Stück für Stück abzusetzen. Anabel Botha und Michalea Musch, die beinahe die Hälfte aller Hungener Tore erzielten, waren dabei die Aktivposten. Nach der Pause setzte sich die Mannschaft von Trainer Ralf Katzer auf 25:17 ab. – Tore für Gedern/Nidda II: Belter (2), Lachmann (2), Nora Appel (6), Saskia Schnarr (5), Uebel (5), Helena Appel (4), Christin Schnarr (3), Thun (1). – Tore für Hungen/Lich II: Botha (8), Kieß (1), Gramatte (4), Musch (8), Reckow (4), Will (6), Malli (2).

TSF bleiben konzentriert

TV Homberg – SU Nieder-Florstadt 16:21 (7:9): Die TVH-Deckung ließ im ersten Durchgang sehr wenig zu und hatte den SU-Rückraum unter Kontrolle. Offensiv vergab die Heim-Sieben jedoch einige Chancen. Bis zum 12:13 konnten sich die Gastgeberinnen noch Hoffnung auf Punkte machen, die jedoch innerhalb von zehn Minuten zunichte gemacht wurde. In dieser Phase fehlte dem Tabellensechsten die Entschlossenheit im Angriff. Auch das eigentlich gut funktionierende Tempogegenstoßspiel wurde von der SU Nieder-Florstadt gut vereitelt. – Tore für Homberg: Böttner (2), Repp (2), Wilhelm (3/2), Gadek (1), Eder (1), Elisa Pfeil (3), Bock (4/1). – Tore für Nieder-Florstadt: Harnack (4), Lill (2), Dielmann (5), Schulz (2), Borst (4), Schmidt (3), Mayfield (1).

VfL Neustadt – TSF Heuchelheim 16:27 (7:14): Bis zum 7:9 hielt der Tabellenvorletzte noch gut mit, doch danach stand die TSF-Abwehr sicher. Die Gäste bauten ihren Vorsprung auf 17:7 aus. Das Angriffsspiel des VfL war zu berechenbar, denn von den 13 Spielerinnen konnten sich nur vier in die Torschützenliste eintragen. Bei den TSF zeigte Jasmine Nöh eine starke Partie. – Tore für Neustadt: Katharina Blattner (5), Nooks (5), Kohapka (3/1), Apel (3/1). – Tore für Heuchelheim: Wiemers (1), Mex (2), Schlierbach (1), Droll (1), Nöh (8), Lorenz (5), Bechlinger (5), Müller (2), Zimbelmann (2).

HSG Marburg/Cappel – HSG Pohlheim 36:21 (18:8): Die Uni-Städterinnen sind seit zwei Jahren zu Hause ungeschlagen und legten auch gegen den Tabellenletzten mit 3:0 gut los. Die Gäste agierten nach ihren Möglichkeiten, hatten der individuellen Klasse der HSG Marburg/Cappel jedoch wenig entgegenzusetzen. Die Heim-Sieben machte bei der ersten und zweiten Welle nahezu keine Fehler. Am Ende stand Marburg/Cappels höchster Saisonsieg zu Buche. – Tore für Marburg/Cappel: Hochstraßer (3), Schneider (1), Hanke (7), Kraft (2), Schilke (2), Hogrefe (5/2), Aumann (6), Titchaoui (3), Krekeler (6), Madubuko (1). – Tore für Pohlheim: Krausgrill (1), Löhrke (2), Pumm (5), Schmandt (1), Piek (3), Jana Jost (3), Tamara Jost (5), Jüttemeier (1).

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