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Da war die Welt für die Licher Damen in der Gruppenliga noch in Ordnung. Christina Behringer freut sich über einen versenkten Putt, verliert mit ihrem Team aber am Ende das Rennen um die Meisterschaft.

Meisterschaft verpasst

  • VonRichard Albrecht
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(ria). Mit ihrem Nachholspieltag in Winnerod beendeten die Gruppenligen der Damen und Herren ihre Saison der Deutschen Golf-Liga. Während es für die beiden Winneröder Teams in ihrem Debütjahr um nichts mehr ging, waren die Licher Damen als Tabellenführer angereist, konnten diese Position aber nicht verteidigen und verpassten so die Meisterschaft.

Gruppenliga Damen

Drei Teams konnten sich am Nachholspieltag in Winnerod noch Hoffnungen auf die Meisterschaft und den Aufstieg machen. Die beste Ausgangslage hatte das Team aus Lich nach seinem Sieg am Heimspieltag, doch ihnen fehlte unter anderen ihre Nummer eins, Kati Vosmer. So musste Mannschaftsführerin Christina Behringer vorwiegend auf die Damen zurückgreifen, die tags zuvor noch in der AK 50 im Einsatz waren.

Die Gastgeberinnen hatten dagegen mit dem Titelrennen nichts mehr zu tun, gingen ebenfalls stark ersatzgeschwächt und zudem mit zwei gesundheitlich angeschlagenen Spielerinnen auf die Runde, um in ihrer Debütsaison weitere Erfahrungen im ungewohnten Zählspielformat zu sammeln. Eine Spielerin konnte ihre Runde nicht beenden, die anderen mussten sich auch durch einen Wolkenbruch mit kurzzeitiger Gewitterunter-brechung durchbeißen. Carla Pfannmüller (97), Victoria Brozy (100), Katharina Stürz-Hetfleisch (104), Kerstin Pfannmüller (120) und Sophie Kreuter (123) kamen so nicht über den letzten Platz in der Tageswertung hinaus.

Die Vertretung aus Lich kämpfte, um die Tabellenführung zu verteidigen. Christina Behringer notierte das zweitbeste Einzelergebnis, Uta Behrens und Susann Vellenzer landeten in der Nettowertung unter den besten Zehn, aber die Konkurrenz aus Bad Nauheim und Rhein-Wied hatte mehr Single-Handicapper im Kader und nutzte diese Überlegenheit. So reichte es am Ende für Christina Behringer (85), Susann Vellenzer (92), Uta Behrens (101), Cigdem von Nessen (102) und Anja Tomassini (104) nur zum dritten Platz der Tageswertung und der Abschlusstabelle.

»Das war natürlich der Worst Case«, machte Christina Behringer aus ihrer Enttäuschung keinen Hehl. Bad Nauheim sicherte sich mit dem Tagessieg auch die Meisterschaft vor den punktgleichen Vertretungen aus Rhein-Wied und Lich.

4. Spieltag (Punkte/Schläge über CR): 1. Bad Nauheim 4/87,5; 2. Rhein-Wied 3/94,5; 3. Lich 2/116,5; 4. Winnerod 1/176,5. - Tabelle (Punkte/Schläge über CR): 1. Bad Nauheim 14/352; 2. Rhein-Wied 14/363; 3. Lich 14/373; 4. Winnerod 5/487; 5. Marburg 2/118,5 (ab Spieltag zwei wegen Nichtantretens aus der Wertung).

Gruppenliga Herren

Während es noch zwischen Altenstadt und Bad Vilbel um den Titel ging, stand für das zweite Herrenteam des GC Winnerod beim Heimspieltag der vierte Tabellenplatz mehr oder minder fest. So stellte man zum Saisonabschluss nicht nur das Team mit den höchsten Handicaps, sondern schickte auch drei Jugendspieler auf die Runde. Tim Gorr notierte mit 81 Schlägen die beste Einzelrunde der Gastgeber, Andres Tischer (84) und Mika Pfannmüller (85) blieben ebenfalls unter der »Bogey-Runde«. Daniel Baumann, Mirco Weisenborn (beide 90), der Jüngste im Team, Cedric Dern (94), und Felix Gramm (99) komplettierten das Teamergebnis, mit dem die Gastgeber den letzten Platz der Tageswertung belegten, während Bad Vilbel mit dem zweiten Platz seine Tabellenführung vor dem Tagessieger Altenstadt verteidigte.

Winnerod stellte dafür die drei Erstplatzierten der Nettowertung, die beiden Jugendlichen Cedric Dern und Mika Pfannmüller spielten beide fünf Schläge unter Handicap und auch Anders Tischer unterspielte seine Vorgabe.

5. Spieltag (Punkte/Schläge über CR): 1. Altenstadt 5/77,1; 2. Bad Vilbel 4/83,1; 3. Seligenstadt 395,1; 4. Spessart 2/110,1; 5. Winnerod 1/121,1. - Tabelle (Punkte/Schläge über CR): 1. Bad Vilbel 22/370,1; 2. Altenstadt 21/377,1; 3. Seligenstadt 16/423,1; 4. Winnerod 9/613,1; 5. Spessart 7/614,1.

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