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Lena Habermehl (RFV Lich) gewinnt mit Inga im E-Springen.

Meisterliche Mannschaften

  • VonPetra Pickenhahn
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Beim Dressur- und Springturnier in Hungen stehen die Mannschaften der heimischen Vereine im Fokus. Der Saisonabschluss bietet noch einmal Höhepunkte in beiden Disziplinen. Und ein Pferd beweist Teamgeist.

Ein viel zitierter Satz in der Springausbildung lautet: »Wirf dein Herz voran und spring hinterher.« Diesen Ratschlag befolgte Aimee Mitzkat vom RFV Lich auf ihrem El-Bandi beim Teamspringen der Vereine des Bezirksreiterbundes Oberhessen Mitte. Zweimal passte für das Paar der Absprung nicht beim Einritt in die zweifache Kombination. Zweimal drehte der Wallach vor dem Hindernis ab. Doch die Reiterin steckte nicht auf, ritt erneut engagiert an und mit ermutigender Unterstützung durch das Publikum gelang der Sprung. Unter Szenenapplaus beendeten Mitzkat und El-Bandi erfolgreich den Parcours im Dienste der Mannschaft. Das junge Team aus Lich landete in der Endabrechnung auf Platz fünf. Es siegte die Mannschaft aus Grünberg vor »Tims graue Haare« vom RSC Hungen.

Das Mannschaftsspringen setzte den Schlusspunkt unter zwei ereignisreiche Turniertage auf der Anlage des Reit- und Fahrvereins Horlofftal Hungen am Galgenberg und unter die Saison im Bezirksreiterbund Oberhessen Mitte (BRB). In Dressur und Springen maßen sich die Teilnehmer bei angenehmem Wetter. Ein Regenschauer während des M*-Springens am Sonntag, der schwersten Prüfung des Turniers, tat dem geschäftigen Treiben keinen Abbruch.

Der BRB nominierte Lilly Antonia Hofmann vom RFV Grünberg mit Ballydavid Little Lady und Lilli Engel vom RFV Holzheim-Grüningen mit Nemo als Vertreter der heimischen Farben beim Linsenhoff-Förderpreis, dem Reiterwettbewerb des Frankfurter Festhallenreitturniers.

Ihre Vielseitigkeit in beiden Disziplinen bewiesen die Reiter des RFV Reiskirchen. Sie holten sich den Sieg im BRB-Mannschafts-Cup Dressur, wurden Dritte im Springen und Zweite im Team-Cup Dressur. Damit gewannen sie auch die diesjährige Meisterschaft vor dem RFV Grünberg auf Rang zwei. Die Mannschaft vom RSC Hungen, offenbar in Anspielung auf turbulente Trainingseinheiten »Tims graue Haare« genannt, gewann die Cup-Wertung im Springsattel vor dem RFV Lich. Auch die Gastgeber des Wochenendes hatten fleißig Punkte gesammelt. Sie landeten auf dem zweiten Rang im Mannschafts-Cup und auf dem dritten Platz im Team-Cup Dressur, den der RFV Laubach für sich entschied. Der Busecker Luisenhof reihte sich als Dritter im Dressur-Mannschafts-Cup ein.

Die Freude der Sieger und Platzierten bei der abschließenden Ehrung war groß. Dr. Ulrich Nebe, Vorsitzender des Ausrichters, dankte allen Mittwirkenden dieser wiederum außergewöhnlichen Saison. Die letzten Schärpen sind vergeben, die Vereinsvertreter freuen sich aufs nächste Jahr, wenn es wieder heißt: »Wirf dein Herz voran und spring hinterher.«

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