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Umkämpft ist nicht nur diese Szene zwischen Flensburgs und Leipzigs Handballern am Sonntagmittag, sondern auch das Meisterschaftsrennen in der Bundesliga.

Meisterkampf bleibt spannend

  • VonDPA
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(dpa/sid). Die SG Flensburg-Handewitt und der THW Kiel liefern sich weiter ein enges Rennen um die Meisterschaft in der Handball-Bundesliga. Mit einem souveränen 29:23 (13:8)-Heimsieg gegen den SC DHfK Leipzig zogen die Flensburger am Sonntagnachmittag in der Tabelle wieder am Nordrivalen vorbei.

Erst am Samstagabend hatten die Kieler durch ihren 35:29-Sieg bei der TSV Hannover-Burgdorf vorgelegt und zumindest für wenige Stunden die Tabellenspitze erobert.

»Das wird eine enge Kiste«, sagte Flensburgs Spielmacher Jim Gottfridsson beim TV-Sender Sky über das Titelrennen. »Wir sollten weiter nur auf unsere eigene Leistung schauen.« Und die stimmte auch gegen die Leipziger.

»Wir haben von Anfang an sehr strukturiert gespielt«, lobte Flensburgs Coach Maik Machulla. »Wir können sehr stolz sein.« Bester Werfer der Flensburger war der schwedische Nationalspieler Gottfridsson mit acht Treffern, für Leipzig war Gregor Remke mit sechs Toren am erfolgreichsten.

Tabellenzweiter sind aber zumindest vorerst weiter die Rhein-Neckar Löwen, die sich zu einem 31:28 (14:13)-Erfolg bei Schlusslicht HSC 2000 Coburg mühten. Die Mannheimer haben allerdings schon fünf Spiele mehr als Kiel absolviert. Auch der SC Magdeburg bleibt nach dem 33:26 (16:11) bei der HSG Nordhorn-Lingen im Rennen um die Europapokalplätze.

Das Maß aller Dinge aber sind trotz ihrer Verletzungssorgen weiter die Flensburger. Nationalspieler Johannes Golla hatte Teile der Partie gegen Leipzig wegen einer Fußverletzung verpasst, konnte im zweiten Durchgang aber weiterspielen. Personalprobleme plagen die SG seit Wochen, das hindert sie aber nicht daran, verlässlich ihre Spiele zu gewinnen. »Ich habe ein bisschen Schmerzen, aber es wurde nicht schlimmer«, sagte Johannes Golla. »Es war ein Arbeitssieg.«

Für Flensburg und Kiel geht das Meisterschaftsrennen schon am Donnerstag (19 Uhr/Sky) weiter. Der THW trifft dann zuhause auf den Bergischen HC, Flensburg gastiert beim Aufsteiger TuSEM Essen.

Die Stenogramme der Handball-Bundesliga im Überblick: TBV Lemgo Lippe - TSV GWD Minden 29:27 (14:14): Tore Lemgo: Carlsbogard (6), Hangstein (5), Theuerkauf (4/2), Guardiola (4), Schalles (4), Cederholm (4), Timm (1), Kogut (1). - Tore Minden: Rambo (7), Knorr (6), Staar (4), Korte (3), Zeitz (2), Thiele (2), Ritterbach (1), Richtzenhain (1), Strakeljahn (1).

HSC 2000 Coburg - Rhein-Neckar Löwen 28:31 (13:14): Tore Coburg: Grozdanic (6/2), Varvne (6), Zeman (3), Norouzinezhad (3), Knauer (3), Zettermann (3), Schröder (3), Bilek (1). - Tore Rhein-Neckar Löwen: Tollbring (8), Nilsson (6), Groetzki (5), Kohlbacher (5), Kirkelokke (3), Lagergren (2), Patrail (1), Schmid (1).

HSG Nordhorn-Lingen - SC Magdeburg 26:33 (11:16): Tore Nordhorn-Lingen: Pöhle (7/4), Vorlicek (5), Kalafut (4), de Boer (3), Visser (3), Possehl (1), Mickal (1), Terwolbeck (1), Weber (1). - Tore Magdeburg: Magnusson (12/8), Mertens (7), Gullerud (4), Hornke (3), O‹Sullivan (3), Preuss (2), Musa (1), Damgaard (1).

SG Flensburg-Handewitt - DHfK Leipzig 29:23 (13:8): Tore Flensburg: Gottfridsson (8/2), Larsen (5), Hald (3), Jondal (3), Rod (3), Sogard Johannessen (3), Golla (2), Svan (2). - Tore Leipzig: Remke (6), Witzke (4), Krzikalla (3/3), Weber (3), Binder (2), Mamic (2), Gebala (1), Larsen (1), Meyer-Siebert (1).

TSV Hannover-Burgdorf - THW Kiel 29:35 (16:16): Tore Hannover-Burgdorf: Hansen (10/3), Jonsson (7), Brozovic (4), Juric (2), Feise (2), Hanne (2), Kuzmanovski (1), Böhm (1). - Tore Kiel: Ekberg (8/3), Sagosen (7), Dahmke (5), Wiencek (4), Zarabec (3), Reinkind (3), Pekeler (2), Ehrig (1), Sunnefeldt (1), Duvnjak (1).

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