Meister zerstört letzte Hoffnung

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Letztes Saisonheimspiel, dazu der absolute Topkracher in der bis auf den letzten Platz gefüllten Sporthalle Lützellinden. Doch nicht unerwartet mussten in der Landesliga Mitte die verletzungsgeplagten Handballer der MSG Linden durch eine 24:30 (8:13)-Niederlage gegen den TV Breckenheim die letzten vagen Titelambitionen begraben – und nach dem Spiel dem Gegner zur Meisterschaft gratulieren.

Letztes Saisonheimspiel, dazu der absolute Topkracher in der bis auf den letzten Platz gefüllten Sporthalle Lützellinden. Doch nicht unerwartet mussten in der Landesliga Mitte die verletzungsgeplagten Handballer der MSG Linden durch eine 24:30 (8:13)-Niederlage gegen den TV Breckenheim die letzten vagen Titelambitionen begraben – und nach dem Spiel dem Gegner zur Meisterschaft gratulieren.

Dabei starteten die Hausherren blendend ins Spiel und kamen über Kreisläufer Tobias Mühlhans, der die ersten beiden Treffer erzielte, und den Siebenmeter zum 3:0 durch Chris Grundmann, gut ins Spiel. Bis zum 6:3 durch Rechtsaußen Malte Höhn nach knapp einer Viertelstunde hatte dieser Vorsprung Bestand.

Breckenheims Trainer Gilles Lorenz justierte danach in einer Auszeit personell nach, wobei speziell der Wechsel im Tor zu Dennis Quandt zunehmend ein Faktor wurde. "Plötzlich verwerfen wir freie Bälle", sagte MSG-Trainer Mario Weber über den Grund, weswegen der Spitzenreiter den 5:7-Rückstand in eine 12:7-Führung umwandelte. Erst Lukas Loh beendete elf torlose Minuten. Trotzdem ging die MSG mit einem 8:13 in die Pause.

Doch die Gäste waren weiter voll in der Spur und bauten ihren Vorsprung bis zur 47. Minute entscheidend auf 23:15 aus, als Fabian Luft einen seiner sieben Strafwürfe sicher – wie alle anderen auch – verwandelte. "Breckenheim hat das zwischen Mitte der ersten und Mitte der zweiten Halbzeit schon super gemacht," sagte Weber, der allerdings auch ab der 22. Minute den Ausfall von Linksaußen Jannik Andermann verkraften musste – zusätzlich zu den fehlenden Lukas Walter, Sören Deimer und Julian Weber.

Dennoch bewies seine Mannschaft Moral und kämpfte sich sogar in der 53. Minute noch einmal auf 20:24 durch einen Rückraumtreffer von Lukas Loh heran. "Die Mannschaft hat an sich geglaubt und noch einmal alles versucht", lobte Weber sein Team. Doch Breckenheim, das zwischenzeitlich vom Punktverlust von Konkurrent TV Petterweil in Heuchelheim erfahren hatte, brachte den 30:24-Sieg ins Ziel. Und feierte nach Spielende "den verdienten Aufstieg", wie Mario Weber dem TV Breckenheim gratulierte.

MSG Linden: Rocksien, Schindowski; Nober (2), Jung (2), Müller, Mühlhans (3), Vogel (1), Wrackmeyer (1). Berger (2), Loh (3), Andermann (1), Höhn (1), Grundmann (8/2).

TV Breckenheim: Quandt, Robinson; Buckel (5), Crecelius (2), Barisch, Treber (6), Timo Mrowietz, Seitz (1), Manss (4), Heuss (2), Kamgaing, Luft (8/7), Arne Walter (2).

Im Stenogram / Schiedsrichter: Milke/Vogt (Melsungen/Fritzlar). – Zuschauer: 450. – Zeitstrafen: 8:8 Min. – Siebenmeter: 3/2:7/7.

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