Timo Söhren und seine SG Reiskirchen/Bersrod/Saasen könnten den SV Harbach auf neun Punkte distanzieren. FOTO: VOGLER
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Timo Söhren und seine SG Reiskirchen/Bersrod/Saasen könnten den SV Harbach auf neun Punkte distanzieren. FOTO: VOGLER

Mehr Spitzenspiel geht kaum

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(rol). Wenn der SV Harbach am vergangenen Spieltag seine Auswärtspartie in der Fußball-Kreisliga A Alsfeld/Gießen bei der FSG Ohmes/Ruhlkirchen nicht verloren hätte, wäre der Rückstand auf Spitzenreiter SG Reiskirchen/Bersrod/Saasen nun bei nur drei Zählern. So sind es sechs. Dennoch: Mehr Spitzenspiel geht kaum, wenn am Sonntag (15.30 Uhr) der SVH als Rangdritter auf Reiskirchen trifft. Der Ligaleader führt die Tabelle seit dem ersten Spieltag an, und überzeugte erst am Mittwoch im Pokal gegen Kreisoberligist SF Burkhardsfelden (4:0). Noch dazu ist es ein Derby, bei dem es in den vergangenen Jahren meistens ein enges Resultat gab.

Wie bei vielen anderen Teams sind auch hier auf beiden Seiten verletzungsbedingte Ausfälle zu erwarten. Auf Harbacher Seite hofft Coach Sascha Inderthal immerhin noch auf die Rückkehr von Patrick Möstl und "vielleicht noch einer der vier anderen zurzeit Verletzten". Aber auch SG-Trainer Benjamin Lock hofft noch auf den Einsatz von Niklas Albach. Die Harbacher wollen sich nicht nur der Defensive widmen: "Es bringt nichts, sich hinten reinzustellen. Wir werden probieren, mitzuspielen und versuchen, sie unter Druck zu setzen", sagt Inderthal. Derweil gedenkt Lock, "nichts an der Grundausrichtung und Philosophie zu ändern", fügt aber hinzu: "Ich orientiere mich natürlich auch immer am Gegner, von daher werden wir an der einen oder anderen Schraube drehen." Auf jeden Fall weiß der neue SG-Coach nur zu gut, "dass wir alles aus uns herausholen müssen, um am Ende des Tages einen Sieg einzufahren", was aber grundsätzlich für jeden Gegner gelte. Zudem schätzt er den SVH als eines der Top-Teams der Liga ein, sodass "es am Ende Nuancen sein werden, die entscheiden".

Auch sein Gegenüber Inderthal weiß nicht nur die "offensive Qualität eines Christian Kuhns, Timo Söhrens, Marian Hilds oder Paul Mittnachts" zu schätzen. Nein, "mit Markus Sommerlad verfügt das Team über einen herausragenden Akteur im Defensivbereich, sodass es schwer sein wird, die Abwehr zu knacken". Der Harbacher Coach will den Tabellenführer indes "natürlich ärgern und den Heimvorteil nutzen".

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