Mehr Covid-Hilfen?

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(sid). Die Sportvereine der großen deutschen Ligen außerhalb der höchsten beiden Fußballklassen dürfen auf weitere Corona-Hilfen für entgangene Ticketing-Verluste hoffen. Im Bund-Länder-Beschluss vom Dienstag kündigte die Bundesregierung einen Vorstoß bei der Europäischen Union an, um die geltenden Beihilfe-Obergrenzen anzuheben.

Im vergangenen Juli hatte die Bundesregierung das erste Corona-Hilfspaket mit einem Volumen von 200 Millionen Euro auf den Weg gebracht. Dabei konnten Klubs unter anderem aus Handball, Basketball, Eishockey, 3. Fußballliga oder Frauenfußball-Bundesliga für entgangene Einnahmen aus dem Kartenverkauf einmalig maximal 800 000 Euro Beihilfe beantragen.

Laut EU-Beihilferecht ist eine darüber hinausführende Unterstützung zu diesem Zweck nicht erlaubt. Bei einer Anhebung der zulässigen Obergrenze durch die EU könnten dann für diesen Bereich neue Hilfen beantragt werden.

Anfang Januar hatte die Bundesregierung ein neues Hilfspaket über weitere 200 Millionen Euro angekündigt. Zusätzlich im Topf befinden sich noch jene rund 130 Millionen Euro, die im Jahr 2020 nicht abgerufen worden waren. Damit stehen für den Zeitraum von Januar bis Juni 2021 rund 330 Millionen Euro zur Verfügung. Sportvereine oder -unternehmen, die ihre Hilfe für das Ticketing nicht ausgenutzt haben, können ihren fehlenden Restbetrag beantragen.

Zudem haben alle betroffenen Organisationen nun auch die Möglichkeit, Fixkosten wie Hallenmiete oder Pacht, die nicht aus anderen Quellen wie Versicherungen oder befristeten Beihilfemaßnahmen gedeckt werden, geltend zu machen.

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