Leichtathletik-DM

Matheis und Harsy in Nürnberg am Start

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Die deutsche Meisterschaft in Nürnberg ist für die Leichtathleten eine Generalprobe für die Heim-EM. Am Start sind Sprinterin Lara Matheis (100 m) und Niklas Harsy (800 m).

An diesem Samstag und Sonntag werden als erster Saisonhöhepunkt die deutschen Leichtathletik-Meisterschaften in Nürnberg ausgetragen. Neben der Vergabe der Meistertitel sind die Wettkämpfe im Max-Morlock-Stadion mit ausschlaggebend für die Nominierungen für die Heim-Europameisterschaften im August in Berlin.

In Nürnberg am Start sind aus Gießener Sicht Lara Matheis von der TSG Gießen-Wieseck, Niklas Harsy und Christopher Wenzel vom LAZ Gießen sowie eine LAZ-Staffel über 4x 400 m. Spannung verspricht auch der Auftritt von Michael Pohl und Kevin Kranz, beide vom Sprintteam Wetzlar, die im Finale über die 100 m um die Vergabe der Medaillen mitmischen wollen und mit dem Sprintteam zusätzlich über die 4x 100 m antreten. Die DM findet ohne Lisa Mayer statt, die verletzungsbedingt nicht mehr in dieser Saison antreten wird.

Nach einem verkorksten Saisonauftakt entschied sich Matheis in Abstimmung mit ihrem bisherigen Wiesecker Trainer Elmar Knappik zu einem Wechsel hin zu Uli Kunst (Leverkusen), der mit Gina Lückenkemper eine weitere deutsche Spitzensprinterin betreut. So liegt der Fokus der letztjährigen Viertplatzierten über 200 m nach nur wenigen Starts in dieser Saison über die halbe Stadionrunde diesmal auf der 100-m-Distanz. Sie hofft dort erneut auf die Finalteilnahme am Samstagabend. Zusätzlich ist Lara Matheis für die 200 m am Sonntag gemeldet.

In der Vorwoche zeigte Harsy bei einem 800-m-Rennen mit weiteren deutschen Spitzenläufern in Pfungstadt eine glänzende Generalprobe, bot ein taktisch hervorragendes Rennen und konnte auf der Zielgeraden gar noch zulegen. Altersmäßig nun in seinem ersten Männerjahr angelangt, blieb der Gießener mit der Zeit von 1:49,71 min erstmals unter der 1:50er-Marke.

Trotzdem dürfte es auch nach Ansicht ihres LAZ-Trainers Erich Gebhardt für Harsy und den ebenfalls über die 800 m antretenden Vorjahresfinalisten Wenzel schwer werden, einen der zehn Finalplätze am Sonntag zu erreichen.

Laut Gebhardt gibt die 4x-400-m-Staffel nach erfüllter Norm vor allem weiteren LAZ-Läufern die Möglichkeit, bei diesem Spitzenevent anzutreten.

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