Matchwinner Kowalsky

(cso) Knapp 100 Zuschauer sahen am vergangenen Samstag den Sieg der FSG Grünberg/Lehnheim/ Stangenrod beim Grünberger Hallenfußball-Stadtpokal. In einem spannenden Finale behielten die Fußballer des B-Ligisten mit 3:2 die Oberhand über den Vorjahressieger und Ausrichter der Veranstaltung, die FSG Beltershain/Göbelnrod/Harbach.

Die Führung der Gastgeber durch Sascha Schäfer wurde zunächst von Grünbergs Sascha Stephan ausgeglichen, ehe Jens Ufer den A-Ligisten wieder mit 2:1 in Front brachte. Mit einem Doppelschlag binnen Sekunden drehte allerdings Jonas Kowalsky die Partie zugunsten der FSG Grünberg/Lehnheim/Stangenrod und avancierte durch sein 3:2 somit zum Matchwinner.

Oktay Dincer, Spielertrainer des frisch gekürten Stadtpokalsiegers, gab hinterher zu Protokoll: "Für uns stand der Spaß im Vordergrund. Mit 13 eingesetzten Spielern an den beiden Tagen war es vor allem eine gute Mannschaftsleistung. Besonders am zweiten Tag haben wir uns sehr stark präsentiert." Die Grünberger konnten all ihre Spiele siegreich gestalten und beanspruchten dabei nur in ihrer Vorrundenpartie gegen die FSG Lumda/Geilshausen die Unterstützung von Fortuna. Somit rangierte die Dincer-Truppe bereits nach Abschluss der Gruppenphase auf Platz eins vor der FSG Queckborn/Lauter und der FSG Beltershain/Göbelnrod/Harbach. Im Halbfinale besiegten die Gallusstädter den Vierten der Gruppenphase, die FSG Lumda/ Geilhausen, mit 3:0, während sich der Gastgeber in der zweiten Vorschlussrundenpartie mit 1:0 gegen die FSG Queckborn/ Lauter durchsetzte.

Trotz des viel zitierten Spaßes schossen einige Spieler in der Wahl ihrer Mittel über das Ziel hinaus. Die zum Teil sehr harte Gangart der Protagonisten veranlasste die Schiedsrichter zu verhältnismäßig vielen Zeitstrafen über die beiden Tage hinweg. So sah es auch Viktor Brumm, Spielertrainer der FSG Queckborn/Lauter, die sich im Neunmeterschießen gegen die FSG Lumda/Geilshausen Platz drei sicherte: "Die Mannschaften haben dieses Turnier sehr ernst genommen. Für meinen Geschmack war etwas zu viel Härte in den Spielen." Als "Trostpreis" für das verlorene Neunmeterschießen sicherte sich Florian Schnell von der FSG Lumda/Geilshausen die Torjägerkrone. Der A-Liga-Stürmer erzielte sieben Treffer. Bereits nach der Vorrunde die Segel streichen mussten der FC Weickartshain und die FSG Weitershain/Bernsfeld.

Ergebnisse: FSG Lumda/ Geilshausen - FSG Weitershain/Bernsfeld 5:1, FSG Beltershain/Göbelnrod/Harbach - FSG Grünberg/Lehnheim/ Stangenrod 2:3, FSG Queckborn/Lauter - FC Weickartshain 5:4, FSG Beltershain/ Göbelnrod/Harbach - FSG Lumda/Geilshausen 2:1, FSG Weitershain/Bernsfeld - FSG Queckborn/Lauter 2:6, FC Weickartshain - FSG Grünberg/Lehnheim/Stangenrod 0:3. - Endstand Gruppe: 1.

FSG Grünberg/Lehnheim/ Stangenrod 16:7 Tore/15 Punkte, 2. FSG Queckborn/ Lauter 17:10/10, 3. FSG Beltershain/Göbelnrod/Harbach 11:6/10, 4. FSG Lumda/Geilshausen 11:8/6, 5. FC Weickartshain 5:15/3, 6. FSG Weitershain/Bernsfeld 6:20/0.

Halbfinale: FSG Grünberg/Lehnheim/Stangenrod - FSG Lumda/Geilshausen 3:0, FSG Queckborn/Lauter - FSG Beltershain/Göbelnrod/ Harbach 0:1. - Neunmeterschießen um Platz drei: FSG Lumda/Geilshausen - FSG Queckborn/Lauter 3:4. - Finale: FSG Grünberg/Lehnheim/Stangenrod - FSG Beltershain/Göbelnrod/Harbach 3:2.

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