Matchbälle für Bayern und Berlin

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(sid). Meister Alba Berlin hat die Playoff-Halbfinalserie der Basketball-Bundesliga (BBL) gedreht und ist nur noch einen Sieg vom Finaleinzug entfernt. Der neunmalige Titelträger setzte sich am Donnerstagabend bei ratiopharm Ulm mit 80:72 (39:37) durch und ging in der Best-of-five-Serie mit 2:1 in Führung. Am Dienstag hatte der Mitfavorit auf den nationalen Titel vor 1000 Zuschauern in eigener Halle zunächst ausgeglichen.

Mit 21 Punkten war Nationalspieler Maodo Lo wie im Spiel zuvor bester Schütze der Albatrosse, die am Samstag (20.30 Uhr) ihre 18. Endspielteilnahme perfekt machen können. Nach einer im ersten Viertel schwachen Ausbeute von der Dreierlinie fingen sich die Berliner und gingen kurz vor der Halbzeit in Führung. Erst in der Schlussphase konnte sich Alba absetzen und den Vorsprung ungefährdet über die Zeit bringen.

Dem FC Bayern München fehlt indes auf dem Weg ins Finale ebenfalls nur noch ein Sieg. Im dritten Halbfinale gegen die Riesen Ludwigsburg holte die Mannschaft von Trainer Andrea Trinchieri einen 81:78 (37:39)-Zittersieg und führt in der Best-of-five-Serie mit 2:1. »In den letzten zwei Minuten haben wir den Stecker gezogen«, sagte der Italiener Trinchieri bei MagentaSport. In der späten Saisonphase mit vielen Spielen in den Beinen könne man aber »nicht glänzen, nur Siege zählen. Ein Sieg ist ein Sieg.«

Die Gastgeber hatten in der ersten Halbzeit Probleme, hielten das Spiel aber vor allem wegen ihrer guten Dreierquote (58 Prozent) offen. Im dritten Viertel zogen die Bayern um die Topscorer Vladimir Lucic und Wade Baldwin (beide 22 Punkte) durch einen 13:0-Lauf etwas davon. Ludwigsburg stemmte sich vergeblich gegen die Niederlage.

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