DFB-Beschluss

"Masterplan 2024" für den Amateurfußball

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(dpa). Der Vorstand des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat den sogenannten Masterplan 2024 bestätigt. Dies teilte der DFB mit. Der "Masterplan 2024" umfasst den Angaben zufolge Maßnahmen, die die Vereinsqualität verbessern und den Vereinsfußball im Amateurbereich stärken sollen.

"Der Masterplan 2024 ist für den Amateurfußball das, was das Projekt Zukunft für den Spitzenfußball und das Projekt Zukunft weiblich für den Frauen- und Mädchenfußball sein sollen. Die nachhaltige Weiterentwicklung eines flächendeckenden und leistungsfähigen Amateur- und Breitenfußballs ist für unser komplettes Fußball-Ökosystem essenziell", erläuterte DFB-Vizepräsident Rainer Koch.

Die Strategie für den Amateurfußball umfasst acht Ziele. Unter anderem will der Verband höhere Mannschaftszahlen im Spielbetrieb und in den Vereinen sowie mehr Trainer und Trainerinnen gewinnen.

Zuvor hatten die UEFA und der DFB die Ergebnisse einer Studie zur sozialen Wertschöpfung des Amateurfußballs in Deutschland vorgestellt, die auf dem UEFA SROI-Modell ("Social Return on Invest") basiert. Das paneuropäische SROI-Modell wurde in Zusammenarbeit mit zehn europäischen Universitäten entwickelt. Es beziffert den konkreten Wert des Amateurfußballs und somit auch des dort geleisteten ehrenamtlichen Engagements.

In der Studie für Deutschland wurde für das Gemeinwohl eine soziale und ökonomische Wertschöpfung von 13,9 Milliarden Euro pro Jahr durch den Fußball unterhalb der 3. Liga errechnet. Die Gesamtsumme setzt sich aus drei Kernbereichen zusammen: Wirtschaft, Gesellschaft und Gesundheit.

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