LGV Marathon gewinnt Teamwertung

(ras) Der Schottener Stauseelauf ist eine auch bei den heimischen Ausdauerathleten beliebte Abendveranstaltung, denn die asphaltierte Strecke ist topfeben, und der mit 4887,5 m exakt vermessene und bestenlistenfähige Rundkurs erlaubt gute Zeiten.

So starteten bei der 13. Auflage am vergangenen Wochenende insgesamt 433 Läufer (darunter 114 Frauen/Mädchen), davon 198 auf der Halbmarathondistanz sowie 123 Läuferinnen und Läufer über zehn Kilometer. Die besten Platzierungen heimischer Aktiver gelangen dabei Timo Weckmann vom TSV Krofdorf-Gleiberg als Zweiten des Gesamtklassements über zehn Kilometer und Alexei Larionov von der LGV Marathon Gießen, der über 21,1 Kilometer den dritten Platz belegte.

Hinter dem pfeilschnellen Jugendlichen Homiyu Tesfaye Heyi (30:45,4) von der LG Eintracht Frankfurt sprintete Weckmann mit einer Sekunde Vorsprung auf Julian Bähr (33:56,7) vom SSC Hanau-Rodenbach nach 33:55,5 Minuten über die Ziellinie. Durch den achtplatzierten Simon Sareika (36:40,8) von der LGV Marathon Gießen sowie dessen Teamkameraden Markus Jankofsky (37:30) als Gesamtzehnter und Zweiter der M35 erreichten zwei weitere Gießener Spitzenplätze über die Zehn-Kilometer-Distanz. Als Vierter der M40 durchlief Ralf Link vom ASC Licher Wald nach 41:38,4 Minuten die Zielgasse.

Schnellste heimische Läuferin beim "Zehner" wurde Susanne Link aus Lich in der Zeit von 50:13,8 Minuten.

Beide Hauptläufe litten unter wechselhaften Wetterverhältnissen. So schüttete es pünktlich zu Beginn des Halbmarathons wie aus Kübeln. Über die 21,1 km war Dirk Schönbeck vom SSC Hanau-Rodenbach nicht zu schlagen. So gewann der M35-Läufer in 1:15:27,3 Stunden.

Alexei Larionow von der LGV Marathon Gießen konnte dem Gesamtsieger Schönbeck lange Zeit folgen und erkämpfte letztlich hinter Thomas Schönemann (TV Breitenbach/ 1:16:45,9) Platz drei und den Sieg in der Altersklasse M40. Dritter der Klasse M30 und Zehnter in der Gesamtwertung wurde der Gießener Marc Philippe Schäfer in 1:23:32,1 Stunden.

Knapp zwei Minuten später folgte mit Andreas Lenz (1:25:11,0) vom Treiser LWT der Zweite der M45. Auch Oliver Naundorf (1:25:43,3) vom TSV Lang-Göns lieferte eine sehr gute Zeit ab. Durch Heiko Sichau (LGV Marathon Gießen/1:28:48,7), Helmut Lemmer (TSG Lollar/1:29:14,8), den M55-Sieger Ewald Stricker (LGV Marathon/1:29:21,6) sowie Walter Sellmann (ebenfalls LGV Marathon/1:29:32,3) blieben weitere heimische Athleten unter der "Einsdreißigermarke".

Nur recht knapp verpasste Jochen Keil (Treiser LWT/ 1:30:27,8) den in engagierten Läuferkreisen angepeilten Bereich unter eineinhalb Stunden. Durch Norbert Mulch (1:38:07,9) als Dritten der M55 und Mario Berger als Zweiten der M60 gingen weitere Podestplätze an die LGV Marathon Gießen. Die Mannschaftswertung auf der Halbmarathon-Strecke gewann die LGV Marathon Gießen mit Alexei Larionov, Heiko Sichau und Ewald Stricker in 4:15:05,5 Stunden deutlich vor dem SV Dodenhausen (4:29:58,4). Für die LGV Marathon waren zusammen elf Läufer am Start.

Gewohnt flott unterwegs waren Rosi Hausner (Treiser LWT) in 1:38:05,4 als Siegerin der Altersklasse W50 und viertschnellste Halbmarathonläuferin sowie Renate Fritz (TSG Alten-Buseck/1:43:32,1), die neben Platz drei der W50 als Siebte der 43 Frauen gewertet wurde. Ein tolles Rennen zeigte Franziska Bock vom LAZ Gießen über 5000 m. Von ihrem älteren Bruder Patrick (21:47,9) begleitet, erkämpfte die Schülerin aus der Altersklasse W11 in 21:47,4 Minuten den 26. Platz der 92 Teilnehmer.

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