Mannschaften des TV Alsfeld holen den "Pott"

Die Fechterinnen und Fechter des TV Alsfeld haben in Göppingen mit beiden Mannschaften den Deutschlandpokal gewonnen. Während die Frauen ihren Sieg der beiden Vorjahre wiederholen konnten und so den "Hattrick" schafften, gelang es den Alsfelder Männern, den Pokal nach einem dritten Platz im Vorjahr und dem Triumph im Jahr 2005 wieder in den Vogelsberg zu holen.

(afk) Die Fechterinnen und Fechter des TV Alsfeld haben in Göppingen mit beiden Mannschaften den Deutschlandpokal gewonnen. Während die Frauen ihren Sieg der beiden Vorjahre wiederholen konnten und so den "Hattrick" schafften, gelang es den Alsfelder Männern, den Pokal nach einem dritten Platz im Vorjahr und dem Triumph im Jahr 2005 wieder in den Vogelsberg zu holen.

Das Reglement dieses Wettbewerbs sieht vor, dass alle Vereine in Deutschland teilnehmen dürfen. Über die gesamte Saison werden K.o.-Runden durchgeführt, bis acht Mannschaften für das Finalturnier übrig bleiben. Ausgenommen von diesem Wettkampf sind jedoch die aktuellen Nationalfechter wie z. B. auf Alsfelder Seite Marlon Hirzmann. So kommen auch einmal diejenigen zum Zuge, die nicht immer auf den Siegertreppchen stehen. Alsfelder Mannschaften haben den Pokal nun schon mehrfach gewonnen.

Während sich die Herrenmannschaft - bestehend aus Gabriel Decher-Wahby, Norman Hirzmann , Martin Elias Kalbhenn und Ersatzmann Uli Eisenträger - nach einem Freilos in der ersten Runde mit Siegen über Clausthal-Zellerfeld und Jena für die Endrunde qualifizierte, reichte den Damen mit Laura Eisenträger, Elvira Khamenok, Pia Schott und Ersatzfrau Lisa Cloos nach einem Freilos ein Sieg über Hannover, um an der Endrunde in Göppingen teilnehmen zu können.

Bei den Damen waren die Teams aus Eimsbüttel, Mainz, Mülheim, Nürnberg und Esslingen am Start. Die Alsfelderinnen hatten es zunächst mit den Fechterinnen aus Mainz zu tun. Während die Mainzerinnen zunächst in Führung lagen, wendete sich das Blatt beim Stand von 34:35 mit dem Gefecht von Elvira Khamenok. Pia Schott und Laura Eisenträger gaben anschließend die Führung nicht mehr aus der Hand, und so gewannen die Alsfelderinnen mit 45:40. Damit standen sie im Finalkampf gegen die Fechterinnen aus Nürnberg. Mit den Nürnbergerinnen hatten sie weniger Mühe. Laura Eisenträger erkämpfte sofort die Führung, die die Mädchen im Laufe des gesamten Wettkampfes nicht mehr abgaben. Das 45:32 bedeutete wie auch im Vorjahr den Gewinn des Deutschlandpokals.

Beste Fechterinnen auf Alsfelder Seite waren Pia Schott und Laura Eisenträger. Letztere darf nach dieser Saison allerdings nicht mehr am nächsten Deutschlandpokal teilnehmen, da sie sich in die Juniorennationalmannschaft gefochten hat.

Bei den Herren waren derweil die Mannschaften aus Göppingen, Nürnberg, München, Kiel, Berlin, Mülheim und Bielefeld am Start. Der erste Alsfelder Gegner war die Mannschaft aus Mülheim. Diese wurde mit 45:18 locker besiegt. Im Halbfinale musste der TVA gegen die Heimmannschaft Göppingen antreten - eine wesentlich schwerere Aufgabe. Während Norman Hirzmann zunächst die Alsfelder in Führung gebracht hatte, mussten sie diese aber im Verlauf des Kampfes an die Göppinger abgeben und darauf achten, dass der Rückstand nicht zu groß wird. Mitte des Gefechts konnte Martin Elias Kalbhenn für die Alsfelder mit neun Treffern auf 28:30 verkürzen. Im letzten Gefecht führte Norman Hirzmann, der beim Stande von 36:40 übernahm, sein Team mit insgesamt neun erzielten Treffern zum 45:44-Erfolg und somit auch in den Finalkampf.

Ein hartes Stück Arbeit lag hinter den drei Alsfelder Fechtern. Nun wollten sie aber auch den Pokal. Den mussten sie sich gegen die Mannschaft aus Kiel erfechten. Während die Alsfelder zunächst in Führung gingen, konnten die Kieler Mitte des Gefechts aufholen und führten drei Runden lang. Erneut war es Martin Elias Kalbhenn, der in seinem Gefecht mit acht Treffern das Blatt wendete. Die Alsfelder lagen nun mit 40:39 vorn, und Norman Hirzmann gab im letzten Gefecht mit einer ebenfalls starken Leistung den Sieg nicht mehr her, sodass der die Männer des TVA nach 2005 endlich wieder den Deutschlandpokal in den Händen hielten. Die beiden Trainer Uli Eisenträger und Jörg Siebert zeigten sich mehr als zufrieden.

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