NSC makellos

  • vonRichard Albrecht
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(ria). Der Tabellenführer der Tischtennis-Hessenliga, der NSC Watzenborn-Steinberg, gab sich auch zum Rückrundenauftakt keine Blöße und verteidigte in Felsberg seine weiße Weste. Eine wichtigen Sieg mit dem 9:5 in Mittelbuchen verbuchte der TV Großen-Linden und festigte seine Position im vorderen Mittelfeld der Tabelle.

TSV Eintracht Felsberg - NSC Watzenborn-Steinberg 2:9:Schon das Hinrundenspiel hatte der Favorit deutlich für sich entschieden und leistete sich den Luxus, ohne Florian Müller und Torsten Kirchherr anzutreten, dafür stand Felix Stallmach an der Platte. Bei den Gastgebern erwischte das erste Paarkreuz einen guten Tag und setzte sich im Doppel durch, doch Fabian Moritz/Dennis Grötzsch profitierten von einer frühen Aufgabe ihrer Kontrahenten, und Jan Hartmann mit Stallmach (3:1) brachten den Favoriten auf Kurs. Stefan Harnisch und Fabian Moritz mussten dann harten Widerstand brechen, setzten sich aber in vier Sätzen durch. Jakob Armbrüster ließ ein 3:1 folgen, Hartmann gewann kampflos. Stallmach erkämpfte den Entscheidungssatz, unterlag in diesem aber mit 7:11. Grötzsch machte es nach einer 2:0-Satzführung noch einmal spannend, sorgte aber für den 7:2-Zwischenstand. Moritz und Harnisch mussten dann erneut jeweils über vier Sätze und machten den klaren Auswärtssieg perfekt, mit dem der NSC seine weiße Weste auch im elften Saisonspiel verteidigte. "In ein paar Matches haben wir uns schwergetan, es war aber trotzdem ein guter Start nach der langen Pause, alles ist im Soll", war Jan Hartmann entsprechend zufrieden.

SV Mittelbuchen - TV Großen-Linden 5:9:Die Gäste mussten ihre Doppel anders aufstellen, gingen nach Dreisatzerfolgen von Andrius Preidzius/Uwe Schreiber sowie Roland Fritsch/Simon Frodl Dietschmann mit einer Führung in die Einzel. Nach dem Viersatzerfolg von Preidzius drehte Philipp Horvath seine Partie nach 1:2-Satzrückstand, Carsten Jung (3:0) und Frodl-Dietschmann (3:1) bauten die Führung zwischenzeitlich auf 6:2 aus. Das Spitzeneinzel machte seinem Namen alle Ehre. Preidzius mit einer erneut starken Vorstellung setzte sich im Entscheidungssatz nach 8:10-Rückstand noch mit 16:14 durch. Nach Jungs zweitem Einzelerfolg machte schließlich Schreiber mit seinem 3:0-Erfolg den Deckel drauf. "Es hätte knapper werden können, aber die harte Trainingsarbeit über den Winter hat sich ausgezahlt", freute sich Schreiber über den erfolgreichen Rückrundenauftakt, mit dem die Lindener ihren fünften Tabellenplatz festigten.

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