Hessenliga

NSC makellos

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(ria). Mit einem 9:4-Heimsieg gegen den Tabellenvierten Hofgeismar, der mehr Mühe kostete als im Vorfeld erhofft, verteidigte der NSC Watzenborn-Steinberg seine weiße Weste und überwintert als Tabellenführer der Tischtennis-Hessenliga Nord. Auch der TV Großen-Linden schloss die Hinrunde mit einem Erfolgserlebnis beim Tabellennachbarn Niestetal ab und freut sich über eine ausgeglichene Punktebilanz.

NSC Watzenborn-Steinberg - TTC Hofgeismar 9:4:Der Tabellenführer, ohne Florian Müller und Torsten Kirchherr nicht in Bestbesetzung an der Platte, geriet gegen die Nordhessen erstmals in dieser Saison nach den Doppeln in Rückstand, lediglich Fabian Moritz/Dennis Grötzsch punkteten, mussten aber einen 1:2-Satzrückstand umbiegen. "Das wird leider giftig", schwante es Stefan Harnisch, der sich in seinem ersten Einzel ebenso wie Moritz in drei Sätzen behauptete. Jan Hartmann fand erst im zweiten Satz zu seiner Stärke und baute wie Jakob Armbrüster die Führung weiter aus. Nach dem 1:3 von Grötzsch unterlag Tim Neuhof dem mehrfachen deutschen Behindertenmeister Yannik Rüddenklau, der mit einer Beinprothese spielt, und so war der Vorsprung auf 5:4 zusammengeschmolzen. Moritz und Harnisch mussten bei ihren zweiten Siegen ihre kämpferischen Tugenden in die Waagschale werfen, Hartmann setzte sich nach 1:2-Satzrückstand durch - und Armbrüster sorgte für den Abschluss der erfolgreichen Hinrunde. "Wir haben die Hinrunde stark gespielt, konnten auf unsere Doppelstärke bauen und haben es nun selbst in der Hand. Wir werden alles daransetzen, möglichst frühzeitig für eine Entscheidung zu sorgen", sagte Jan Hartmann.

SC Niestetal - TV Großen-Linden 6:9:Andrius Preidzius/Uwe Schreiber (3:1) und Carsten Jung/Philipp Horvath (3:1) sorgten für die knappe TV-Führung nach den Doppeln. Da die Matches in den Paarkreuzen ausgeglichen verliefen, hatte diese dann auch bis zum 7:6 Bestand. Preidzius gewann seine Partien 3:0, Roland Fritsch musste sich zweimal geschlagen geben, Dirk Schneider unterlag zweimal, während Jung sich zweimal in fünf Sätzen durchsetzte. Im dritten Paarkreuz hatte es erst eine Fünfsatzniederlage von Schreiber und ein 3:0 von Horvath gegeben. Beim 7:6 standen beide wieder an der Platte. Beide agierten nervenstark, Schreiber drehte sein Match nach 0:2-Satzrückstand, Horvath gewann ebenfalls in fünf Sätzen. "Wir sind zwar noch lange nicht abgesichert, aber wir als Aufsteiger sind mit einer ausgeglichenen Punktebilanz sehr zufrieden", ist Kapitän Uwe Schreiber zuversichtlich in Sachen Klassenerhalt.

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