Mainzlar hat zu viele Ausfälle

"Wir haben Samstagabend überlegt, ob wir dieses Spiel abschenken", erklärte Hungens Trainer Martin Schmitt nach der mit 21:26 (13:11) verlorenen Landesliga-Partie gegen TuS Dotzheim. Kurz vorher hatte er die Meldungen über den Ausfall seiner beiden Stammaußenspielerinnen Nicole Anhäuser und Bettina Kannwischer verzeichnet. Außerdem konnte Lisa Luh nicht eingesetzt werden und weitere drei Spielerinnen mussten angeschlagen in das Spiel gehen. Von den Dauerverletzten einmal ganz abgesehen.

"Wir haben Samstagabend überlegt, ob wir dieses Spiel abschenken", erklärte Hungens Trainer Martin Schmitt nach der mit 21:26 (13:11) verlorenen Landesliga-Partie gegen TuS Dotzheim. Kurz vorher hatte er die Meldungen über den Ausfall seiner beiden Stammaußenspielerinnen Nicole Anhäuser und Bettina Kannwischer verzeichnet. Außerdem konnte Lisa Luh nicht eingesetzt werden und weitere drei Spielerinnen mussten angeschlagen in das Spiel gehen. Von den Dauerverletzten einmal ganz abgesehen.

Trotzdem gelang mit diesem letzten Aufgebot ein furioser Start in die Partie, lag man in der achten Minuten mit 4:1 vorn und konnte diesen Vorsprung bis zum 11:5 in der 16. Minute stetig ausbauen. Dotzheim schien noch gar nicht in der Halle angekommen zu sein und der TSV gab auf dem Platz sein letztes Hemd.

Druckvolles Spiel und das Verwerten der daraus sich bietenden Chancen waren in den ersten 23 Minuten der Garant für eine 13:7-Führung. Dazu kam ein konsequentes Deckungsspiel, dem die Gäste bis dahin nichts entgegenzusetzen hatten. "Das war wie aus einem Guss, wirklich toll", schwärmte Coach Schmitt. Jetzt schwanden bei dem kleinen Kader allerdings die Kräfte, Dotzheim legte Tor um Tor nach und so rettete sich Hungen mit einem 13:11 in die Pause.

Die Deckung stand auch hier noch ganz gut, aber es wurde versäumt, im Angriff nachzulegen. So ging es dann auch weiter. TuS Dotzheim machte die Tore - und erst in der 41. Minute gelang dem TSV wieder ein Treffer zum 14:15. Die Gastgeberinnen kämpften sich in der 48. Minute ein letztes Mal auf 17:18 heran, ehe die Kräfte dann endgültig nachließen und man den Gegner ziehen lassen musste. Hochkarätige Einwurfmöglichkeiten wurden nicht mehr genutzt und so musste man dieses Spiel letztlich an Dotzheim mit 21:26 abgeben.

"Wenn wir diese Dinger noch rein machen, hätten wir sogar eine gute Möglichkeit gehabt, dieses Spiel zu gewinnen. Wir haben uns heute teuer verkauft mit unserem Minikader, 60 Minuten gekämpft, alles probiert und Dotzheim das Leben schwer gemacht. Mit diesem Ergebnis können wir durchaus leben", lobte Hungens Übungsleiter Schmitt.

TSV Hungen: Leschhorn, Weber; Büthe (9/5), Harbach (3), Lisa Luh, Schmied (3), Köhler (1), Kellner (2), Pabst (2), Oestreich (1)

TuS Dotzheim: S. Aicher, Latsch; H. Aicher (6), Boieck (2), Bubitsch (4), Kleinjung (1), Ritter (7/5), Di Gregorio, Körber (1), Samonin (2), Lundgrün, Scherer Lulay (3)

Im Stenogramm / SR: Ludwig/Bitterling (Großwallstadt). - Z: 80. - Zeitstrafen: 4:12 Minuten.. - Siebenmeter: 5/5:5/5.

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