Mainzlar erwartet Allensbach

(jms) "Wir stehen vor einer ganz schwierigen Aufgabe. Ich bin aber sicher, dass wir das Zeug dazu haben, die beiden Punkte einzufahren." Eckhard Weber, Co-Trainer des Frauenhandball-zweitligisten TV 05 Mainzlar, sieht am Sonntag um 16 Uhr ein schweres Stück Arbeit auf seine Truppe zukommen, denn mit dem SV Allensbach kommt die Mannschaft der Stunde in die Sporthalle der Lollarer Clemens-Brentano-Europaschule.

(jms) "Wir stehen vor einer ganz schwierigen Aufgabe. Ich bin aber sicher, dass wir das Zeug dazu haben, die beiden Punkte einzufahren." Eckhard Weber, Co-Trainer des Frauenhandball-zweitligisten TV 05 Mainzlar, sieht am Sonntag um 16 Uhr ein schweres Stück Arbeit auf seine Truppe zukommen, denn mit dem SV Allensbach kommt die Mannschaft der Stunde in die Sporthalle der Lollarer Clemens-Brentano-Europaschule. Die Gäste vom Bodensee konnten die letzten beide Spiele gewinnen und sich im Abstiegskampf ebenso etwas freischwimmen wie der TVM, der immerhin drei Zähler aus zwei Partien ergattern konnte. Mit einem Heimsieg gegen Allensbach könnten die Staufenbergerinnen zudem einen weiteren großen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen.

Der Lauf des SVA basiert auch auf einer unkonventionellen Maßnahme von Manager Manfred Lüttin, der nach der Hinrunde Trainer Oliver Lebherz beurlaubte und mit Jenny Wiedenmaier und Sonja Pannach ein junges Gespann auf die Trainerbank setzte. Ein erfolgreicher Schachzug, der Allensbach etwas Abstand zu den Abstiegsrängen brachte und für Respekt bei den TVM-Verantwortlichen sorgt. Weber: "Allensbach hat gegenüber uns den riesigen Vorteil, dass sie eingespielt sind. Die Mannschaft gibt nie auf. Deshalb wird es wohl eine enge Kiste. Allensbach wird selbstsicher aufspielen."

Ein spannender Sonntagnachmittag steht den Zuschauern also bevor, die sicher auch neugierig auf den ersten Heimauftritt von Martina Halasova warten. Die Slowakin fügte sich mit elf Treffern beim 30:30-Remis in Zwickau prächtig ein und machte Lust auf mehr.

"Sie hilft uns enorm weiter. Gerade in der Abwehr spielt sie einen sehr souveränen und wichtigen Part", meint der Co-Trainer, der auf all seine Leistungsträgerinnen zurückgreifen kann. Zuletzt entpuppten sich Spielerinnen als Stützen, die in der Hinrunde noch als Mitläuferinnen galten. Gerade Karoline Müller und Laura Schmitt machen derzeit im Team von Chefcoach Dr. Jürgen Gerlach eine starke Entwicklung durch. Nach leichten Eingewöhnungsschwierigkeiten agiert Müller in der Rückrunde bislang auffällig und als zielstrebige Schützin, die auch in der Abwehr durchaus konsequent zur Sache geht. Auch Schmitt hat sich gegenüber einer durchschnittlichen Hinrunde in den ersten beiden Rundenspielen des neuen Jahres in einer besseren Verfassung gezeigt.

"Die Spielerinnen sind derzeit gut drauf. Die Stimmung ist sehr gut", sagt Weber, der nach dem Remis in Zwickau aber auch kritische Töne findet. Denn in Sachsen lagen die Staufenbergerinnen schnell mit sechs Treffern zurück. "Wir haben die erste Viertelstunde verschlafen. Das darf uns gegen Allensbach nicht passieren, denn ich weiß nicht, ob wir es schaffen würden, wieder zurückzufinden."

Die "Hühner" sind individuell stark besetzt und nutzten die Winterpause zur Regeneration, da einige Spielerinnen über weite Strecken der Vorrunde verletzungsbedingt passen mussten. In Lena Landenberger hat der SVA eine gute Schützin dabei, die nahezu jede Lücke nutzt. Auch Weber kennt die Stärken des Gegners: "Allensbach spielt oft über den Kreis. Da weiß jeder, wie er zu spielen und zu laufen hat."

Wenn der TVM dennoch die Aufgaben gegen Allensbach und dann in Beyeröhde mit vier Pluspunkten als Ergebnis löst, kann man sich bald wieder etwas nach oben orientieren.

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