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Madeleine Müller (M.) ist die Matchwinnerin für die HSG Lumdatal. ARCHIVFOTO: VOGLER

Madeleine Müller lässt HSG jubeln

  • VonMarc Steinert
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(mgs). Die HSG Lumdatal hat in ihrer siebten Saisonpartie in der 3. Frauenhandball-Liga ihren ersten Saisonsieg gefeiert. Mit ihrem einzigen Treffer des Abends wurde Madeleine Müller am Ende zur Matchwinnerin und sorgte mit ihrem Tor für den 21:20 (10:12)-Erfolg beim 1. FC Köln 01/07. Lobende Worte fand Trainer Marcel Köhler aber nach einer starken Leistung für seine gesamte Mannschaft.

»Ich bin heute wirklich unheimlich zufrieden und stolz darüber, wie meine Mannschaft aufgetreten ist. Die Einstellung hat heute bei jeder Spielerin zu 100 Prozent gestimmt. Auch nach dem Vier-Tore-Rückstand in der zweiten Halbzeit haben wir nie aufgesteckt und uns wieder zurückgekämpft. Natürlich freut es mich vor allem, dass wir uns auch mal dafür belohnen und den ersten Sieg einfahren konnten«, war der HSG-Coach vom Auftritt seines Teams begeistert.

Ausgeglichene erste Hälfte

Ausgeglichen verlief die erste Halbzeit zwischen den Kölnerinnen, die bereits drei Siege im Laufe dieser Saison hatten feiern können, und den Lumdatalerinnen. Bis zum 5:4 durch Kreisläuferin Franziska Müller legte die HSG immer wieder einen Treffer vor, ab dem 6:5 gelang dies den Gastgeberinnen. Bis zum 9:9 (25.) lag aber nie mehr als ein Tor zwischen den Kontrahentinnen, ehe sich der 1. FC Köln gegen Ende des ersten Durchganges noch eine kleine Führung herauswerfen werfen konnte.

Doch vom 10:12-Pausenrückstand ließ sich Lumdatal zunächst nicht verunsichern, kam schnell wieder ran und glich zunächst durch Svenja Mohr (12:12, 32.), dann durch Nina Hasenkamp (13:13, 35.) wieder aus. Doch just, als sich Lumdatal wieder ins Spiel gekämpft hatte, leistete sich die Köhler-Sieben einen Durchhänger und die schwächste Phase der Partie. Rund zehn Minuten gelang kein eigener Torerfolg, sodass Köln bis zur 44. Minute auf 17:13 davonziehen konnte.

Und auch beim 15:19 (46.) aus HSG-Sicht sah es noch nicht nach einem Comeback aus, neun Minuten später aber schon.

7:2-Lauf in letzten Minuten

Denn bis dahin hatten die Lumdataler Defensive und die starke Steffi Schütz im Tor keinen weiteren Gegentreffer kassiert und offensiv vier Mal getroffen (19:19, Doreen Schlapp). Köln legte beim 20:19 nochmal vor, doch weil die Lumdatalerinnen auch in den letzten fünf Minuten gegentorlos blieben, sorgten Hannah Schwabauer und wie eingangs erwähnt Madeleine Müller noch für den 21:20-Auswärtssieg.

»Es hat unheimlich Spaß gemacht. Es war eine tolle Stimmung in der Halle, deshalb spielen wir Handball. Zudem haben wir im Angriff den nächsten Schritt gemacht und wollen daran gegen Königsdorf anknüpfen«, so ein zufriedener Köhler.

Köln: Aurich, Kochs; Kottmann (2), Engel, Weismantel, Heid, Killmer (2), Jung, Juhnke, Lüdge, Funken, Boenners (3), Slomka (3/1), Demmerath (3), Malich, Schut (7).

Lumdatal: Schütz; Sauer, Hilbrich, Schlapp (6), Franziska Müller (2), Mohr (1), Schwabauer (4), Hasenkamp (5/4), Madeleine Müller (1), Parma (1), Bulling, Smajek, Fuhrländer (1).

Im Stenogramm: SR: Hallmann/Lieker (Wuppertal). - Zu.: 141. - Zeitstrafen: 4:6 Minuten (Funken, Boenners - Hilbrich, Mohr, Fuhrländer).

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