EC macht drei Fehler zu viel

  • Philipp Keßler
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(phk). Nix war es mit der Revanche für das verlorene Winter-Derby im Offenbacher Fußballstadion. Der EC Bad Nauheim hat auch das "Rückspiel" bei den Löwen Frankfurt in der Deutschen Eishockey-Liga 2 verloren - 4:1 hieß es am Ende für die Truppe aus der Mainmetropole, die trotz langer Verletztenliste den siebten Heimsieg in Serie feierte.

"Ich habe erstmals in Frankfurt verloren - verdient. Frankfurt war im zweiten und dritten Drittel die bessere Mannschaft, dennoch hatten wir unsere Chancen. Wenn wir die nutzen, bleiben wir im Spiel", sagte EC-Trainer Christof Kreutzer hinterher.

5308 Zuschauer in der Frankfurter Eissporthalle sahen lange Zeit ein taktisch geprägtes Derby, in der die Hausherren etwas mehr Scheibenbesitz hatten und auch häufiger den Abschluss suchten, ihre Angriffe aber selten gut zu Ende spielten. Auf der Gegenseite zeigte die Kreutzer-Truppe trotz einiger kleiner Unkonzentriertheiten vor allem im zweiten Drittel eine echte Derby-Leistung - defensiv kompakt, nah am Mann und offensiv mit Nadelstichen.

Einen davon hatte Andreas Pauli früh zur Führung genutzt, nachdem Kapitän - und Bad Nauheims bester Mann - Marc El-Sayed gegen Löwen-Keeper Patrick Klein nur zweiter Sieger geblieben war (9.). Doch weder Jack Combs (11., 43.), noch Zach Hamill (45.), Robin Palka (15.) oder die starke zweite Reihe um Andrej Bires (22.) und El-Sayed (32.) verstanden es, ihre Chancen zu nutzen.

Das alleine wäre nicht schlimm gewesen, doch dann passierten drei entscheidende Fehler: Vor dem Ausgleich von Martin Buchwieser brachte Steve Slaton die Scheibe nicht aus dem eigenen Drittel (39.), beim zweiten Gegentreffer sah Förderlizenzspieler Nicolas Cornett nicht gut aus (45.), ehe sich Verteidiger Mike Card eine vermeidbare Zeitstrafe einhandelte - Adam Mitchell traf daraufhin zum 3:1 (47.). Das 1:4 durch Stephen MacAulays Schuss ins leere Tore war am Ende nur Nebensache (58.).

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