Lumdataler Tore wie am Fließband

(mol). Die HSG Lumdatal hat sich in der Männerhandball-Landesliga von der vorweihnachtlichen Pleite gegen die U23 des TV Hüttenberg gut erholt gezeigt und den zweiten Tabellenplatz in Gruppe eins zu Jahresbeginn mit einem Kantersieg untermauert. Im Heimspiel gegen die HSG Hungen/Lich setzte sich das Team von Trainer Eike Schuchmann dank einer deutlichen Leistungssteigerung in Halbzeit zwei am Sonntag klar mit 45:

30 (18:15) durch.

»Wir haben das Spiel natürlich absolut verdient gewonnen. Aufgrund der Tatsache, dass wir in der vergangenen Woche personell doch recht dezimiert trainieren mussten, bin ich mit unserem Spiel an sich und unser Offensivleistung sehr zufrieden. Wenn es etwas zu bemängeln gibt, dann ist es die Zahl der Gegentore. 30 sind dann doch deutlich zu viel. Daran gilt es in den zwei Wochen bis zum Lollar-Spiel definitiv zu arbeiten«, resümierte Lumdatals Coach Schuchmann.

Nach der Pause geht es Schlag auf Schlag

Zu Beginn schien es schnell so, als würden die Gastgeber ihrer Favoritenrolle gerecht werden, denn bereits nach gut drei Minuten hatte Lorenz Heß zum 4:0 eingeworfen. Doch die bislang sieglosen Gäste zeigten in der Folge eine starke Reaktion und glichen beim 7:7 (14.) durch Anton Hahn sogar aus. In der Folge konnte sich Lumdatal zwar schnell wieder auf 15:10 (26.) absetzten, bis zur Pause war das Team von Trainer Carsten Schäfer aber noch in Schlagdistanz (15:18).

In Hälfte zwei dauerte es allerdings nur wenige Minuten, dann war über die Punktvergabe in Lollar entschieden. Wie in Hälfte eins kam Lumdatal nämlich besser aus den Kabinen, zog schnell auf 21:15 (33.), zehn Minuten später durch den Treffer von Tim Marondel bereits entscheidend auf 29:21 davon. Nun machte sich auch der breiter aufgestellte Kader des Tabellenzweiten bemerkbar, sodass die Hausherren immer wieder gleichwertige Spieler von der Bank »nachschießen« konnten. So zog Lumdatal über das 32:22 (46.) und 38:26 (53.) bis zum Schlusspfiff immer weiter davon und fuhr einen Kantersieg gegen das letztlich chancenlose Kellerkind ein.

Lumdatal: Solbach, Schneider; Kühn (7), Henke (2), Haack (5), von Bierbrauer (1), Rein (1), Marondel (2), Schlapp (4), Hofmann, Kern (9), Köhler (7/1), Heß (3/1), Vogel (4).

Hungen/Lich: Krieg, Balkhaus; Anhäuser, Böhm (3), Schmied (2), Bär, Diehl (1/1), Gorr (1), Stania (8), Wenzel (4), Hahn (6/4), Kreß (3), Kresse (2).

Im Stenogramm: Schiedsrichter: Haas/Reinhard (Rodenstein). - Zeitstrafen: 10:4 Minuten. - Siebenmeter: 2/2:7/5.

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