Lumdatal dreht nach Pause auf

  • Harold Sekatsch
    vonHarold Sekatsch
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Mit einer prächtigen Vorstellung hat die HSG Lumdatal die HSG Dilltal mit 32:23 distanziert und ist damit in der Tabelle der Handball-Bezirksoberliga bei 24:14 Punkten auf Platz vier vorgerückt. Auf Ran drei liegt nach wie vor die HSG Hungen/Lich (25:13), die gegen die SG Kleenheim II zu einem 31:28 kam. Platz fünf bekleidet der TSV Kirchhain (23:15), der bei der MSG Florstadt/Gettenau mit 29:34 den Kürzeren zog. Mit 22:16 Punkten steht Dilltal nun auf Platz sechs. Nichts Neues dagegen an der Tabellenspitze. Die TG Friedberg (36:2) gewann bei TuS Vollnkirchen mit 31:27, hatte gegen das Schlusslicht aber einen erstaunlich starken Widerstand zu brechen, der Rangzweite TSF Heuchelheim (30:8) setzte sich bei der HSG Pohlheim II vergleichsweise sicher mit 35:30 durch.

Mit einer prächtigen Vorstellung hat die HSG Lumdatal die HSG Dilltal mit 32:23 distanziert und ist damit in der Tabelle der Handball-Bezirksoberliga bei 24:14 Punkten auf Platz vier vorgerückt. Auf Ran drei liegt nach wie vor die HSG Hungen/Lich (25:13), die gegen die SG Kleenheim II zu einem 31:28 kam. Platz fünf bekleidet der TSV Kirchhain (23:15), der bei der MSG Florstadt/Gettenau mit 29:34 den Kürzeren zog. Mit 22:16 Punkten steht Dilltal nun auf Platz sechs. Nichts Neues dagegen an der Tabellenspitze. Die TG Friedberg (36:2) gewann bei TuS Vollnkirchen mit 31:27, hatte gegen das Schlusslicht aber einen erstaunlich starken Widerstand zu brechen, der Rangzweite TSF Heuchelheim (30:8) setzte sich bei der HSG Pohlheim II vergleichsweise sicher mit 35:30 durch.

HSG Hungen/Lich – SG Kleenheim II 31:28 (16:13): In personeller Hinsicht gehen beide Mannschaften auf dem Zahnfleisch. Während die Gäste lediglich acht Feldspieler aufbieten konnten, standen bei Hungen/Lich immerhin 13 Akteure auf dem Spielberichtsbogen, allerdings gingen mehrere Spieler angeschlagen in die Partie. "Das Spiel hatte kein Bezirksoberliga-Niveau", befand deshalb auch Gastgeber-Trainer Carsten Schäfer. Bis zur 13. Minute war kein Trend erkennbar. Hungen/Lich legte vor 140 Zuschauern zwar immer wieder vor, doch die Gäste blieben dran. Aber nach dem 6:5 zogen die Hausherren durch zwei Tore von Alexander Schwellnus auf 9:6 davon, und dieser Drei-Tore-Vorsprung hatte auch beim Seitenwechsel Bestand. "In der zweiten Halbzeit haben wir dann das Ergebnis verwaltet", berichtete Schäfer. Dennoch kamen die Kleenheimer in der 40. Minute noch einmal heran (18:20), aber danach hielten die Gastgeber den Kontrahenten auf Distanz. In der 58. Minute stellte Jonas Löffler für die Gäste den 27:29-Anschluss her. Alexander Diehl sowie Marvin Schmied beseitigten mit den Toren 30 und 31 aber alle Zweifel am Erfolg der HSG Hungen/Lich. "Dafür, dass die Mannschaft praktisch zusammengewürfelt war, hat sie sehr gut zusammengearbeitet", erklärte Aljoscha Vogt, der die Kleenheimer Mannschaft am Samstag coachte. Der etatmäßige Torhüter des Bezirksoberligateams stellte aber auch fest: "Hungen/Lich war die eingespieltere Mannschaft." Und das habe am Ende den Ausschlag gegeben. – Tore, Hungen/Lich: Kümpel (7/7), Schwellnus, Kresse, Dannwolf (je 4), Macht (3), Dell, Diehl, Stania (je 2), Anhäuser, Schmied, Metzger (je 1). – Kleenheim II: Rehorn (7/2), Henze (6), Schäfer (5/2), Löffler, Faatz (je 3), Zimmer (2), Tonhäuser, Heinz (je 1).

HSG Lumdatal – HSG Dilltal 32:23 (16:13): Selbst Clemens Bukschat, Trainer der HSG Lumdatal, zeigte sich vom Auftritt seiner Mannschaft überrascht, zumal er auf Florian Kuhnhenne, Marcel Frey und Michael Kern verzichten musste. Obwohl im ersten Abschnitt nicht alles nach Wunsch des Gastgeber-Trainers lief, war die Partie nur in den ersten 15 Minuten ausgeglichen (7:8). Innerhalb von 75 Sekunden drehten die Lumdataler durch zwei Tore von Lorenz Heß das Spiel und bauten den Vorsprung bis zum Seitenwechsel auf drei Treffer auf. Nach Wiederbeginn liefen die Lumdataler dann zu großer Form auf. "In der zweiten Halbzeit haben wir den Druck erhöht, da waren wir etwas schneller auf den Beinen", hatte Bukschat eine einfache Erklärung für den guten Lauf seines Teams. Nach 40 Minuten hieß es 22:16 für die Gastgeber, die diesen Vorsprung kontinuierlich ausbauten und drei Minuten vor dem Ende mit elf Toren vorn lagen. "Wir waren heute gut drauf", freute sich der Lumdataler Trainer. – Tore, Lumdatal: Heß (12/4), Jonas Schlapp (5), Ziegler, Schmidt, Marondel (je 4), Stein (2), Lindenthal (1). – Dilltal: Müller (5), Malo (4/2), Voss (4), Kohlmei (3/1), Pöchmann (2/2), Christoph Ulm (2), Fitzner, Albrecht, Weiß (je 1).

HSG Wettertal – HSG Dutenhofen/Münchholzhausen III 35:30 (18:15): "Heute war bei uns irgendwie der Wurm drin", musste Torben Wegner, Trainer der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen III, feststellen. "Wettertal hat verdient gewonnen." Bis zur 28. Minute (Spielstand: 16:15) verlief die Partie ausgeglichen, ehe Merlin Metzger mit zwei (weiteren) Treffern die Gastgeber mit 18:15 in Führung warf. Den gegnerischen Torschützen vom Dienst bekamen die Gäste einfach nicht in den Griff, Metzger erzielte insgesamt 13 Treffer. In den ersten vier Minuten des zweiten Durchgangs schraubten die Hausherren den Vorsprung auf sieben Tore (23:16) und gaben diesen nicht mehr aus der Hand. 29:22 hieß es nach 45 Minuten. Bis zur 58. Minute kam Dutenhofen/Münchholzhausen noch auf 30:33 heran, doch die letzten beiden Minuten gehörten wieder den Wettertalern. – Tore, Wettertal: Metzger (13/4), Boller (6), Yannick Kreuzer (5), Tobias Kreuzer (4), Brückel, Kielich, Mengel (je 2), Bunfill (1). – Dutenhofen/Münchholzhausen III: Dennis Agel (8/2), Müller (8/7), Wenzel (7), Rompf, Schackow, Lukas Wallwaey (je 2), Luis Kaiser (1).

Nico Bepler reaktiviert

HSG Pohlheim II – TSF Heuchelheim 30:35 (12:20): Unter dem Strich ein sicherer Sieg für den Tabellenzweiten, der vor allem im ersten Durchgang die Partie dominierte. "Wir haben mit vier A-Jugendlichen und einem Reaktivierten gespielt", berichtete Pohlheims Trainer Jan Wüst. Bei dem reaktivierten Handballer handelt es sich um den ehemaligen Bundesliga-Spieler Nico Bepler, der drei Treffer erzielte. "Die Mannschaft hat in der zweiten Halbzeit eine couragierte Leistung gezeigt", zollte Wüst seinen Spielern ein Lob. Vor der Halbzeit dominierten aber die TSF, bei denen Henry Rinn klug Regie führte und außerdem sieben Treffer erzielte. Der Heuchelheimer Spielmacher verdiente sich so ein Sonderlob von TSF-Trainer Claus Well. Die Gäste gerieten nur einmal in Rückstand (2:1/4.), doch danach zogen sie bis zur zehnten Minute auf 8:2 davon. Der weitere Verlauf war zunächst geprägt von der Dominanz des Tabellenzweiten, der mit einer 20:12-Führung in die zweite Halbzeit ging, hier aber den deutlichen Vorsprung nach und nach, aber nicht entscheidend einbüßte. "Wir haben viele Bälle verworfen", erklärte Well. Bis zur 45. Minute hatte die HSG den Rückstand auf 21:28 verkürzt und kam bis zur 54. Minute auf 27:31 heran. Doch die TSF hielten die engagierten Gastgeber auf Distanz. – Tore, Pohlheim II: Kreß (8/2), Schäfer (5), Hahn (4), Nico Bepler, Wiedemann (je 3), Strunk, Dönicke, Schneider (je 2), Laiacker (1). – Heuchelheim: Rinn (7/1), Kruse (6), Schmidt, Björn Hofmann, Kaplan (je 4), Weidner, Sascha Hofmann (je 3), Niko Hoffmann, Weber, Koch, Kröck (je 1).

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