Steffen Metz ist für die TTG Mücke II beim 9:4 gegen Inheiden am Ball. FOTO: FRIEDRICH
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Steffen Metz ist für die TTG Mücke II beim 9:4 gegen Inheiden am Ball. FOTO: FRIEDRICH

Lumda auf Titelkurs

  • vonOtto Zinn
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(ahz). In der Tischtennis-Bezirksklasse 2 ist die vorentscheidende Phase eingeleitet worden. Und hier ist klar abzusehen, dass der FSV Lumda dabei eine ganz wichtige Rolle spielen wird. Denn die FSVler gewannen im Spitzenspiel im Duell der beiden punktgleichen Teams gegen den TTV Heimertshausen mit 9:3 und führen damit alleine mit 25:9 Punkten die Tabelle an. Der TTV Heimertshausen (23:11) befindet sich jetzt in der Verfolgerrolle auf Rang drei, hat mit zwei weniger ausgetragenen Spielen als der Zweite TTG Büßfeld II (25:13) aber die bessere Ausgangslage.

Das kann sich allerdings am nächsten Bezirksklassen-Spieltag schon wieder ändern, wenn diese beiden Teams sich im direkten Duell messen werden. Die TTG Büßfeld II jedenfalls scheint nach dem erwarteten 9:2-Sieg beim TV Angersbach III zumindest bestens vorbereitet.

Einen Platz nach oben (6.) machte der TGV Schotten nach dem 9:6-Sieg bei der TTC Hergersdorf gut, und auch die TTG Mücke II konnte mit dem 9:4 gegen den SV Inheiden ihre Position verbessern. Den ersten Rückrundenpunkt erreichte die TTG Schadenbach beim 8:8 zu Hause gegen den TV Grebenau.

FSV Lumda - TTV Heimertshausen 9:3:Der FSV Lumda konnte mit dem klaren 9:3 den 9:6-Vorrundensieg gegen Heimertshausen sogar noch einmal toppen. Da beide Teams mit Ersatzstellung agierten, wurden die Karten neu gemischt. Und hier hatten die Gastgeber das bessere Blatt. Drei gewonnene Doppelspiele waren hier natürlich die allerbeste Ausgangslage. Dann allerdings gingen die Spiele in der Spitze von Patrick Linker mit 1:3 gegen Henrik Bräutigam und von Jan Müller mit 2:3 gegen Holger Bräutigam verloren. Dieses Spiel war die zugleich spannendste und knappste Partie des Tages. Mit 11:13 und 11:4 sowie 12:10 und 9:11 war alles offen, genauso wie im letzten Satz beim 9:11 für Bräutigam. Die Gastgeber zeigten sich davon aber wenig beeindruckt und hatten prompt eine Antwort parat. Steffen Kühnel und Manfred Dörr in der Mitte sowie Henrik Kratz und Benjamin Caspary mit den jeweiligen Viersatzsiegen im hinteren Bereich bestimmten den Takt zur 7:2-Pausenführung. Der weitere Fünfsatzsieg von Holger Bräutigam im Spitzenspiel gegen Patrick Linker war nur noch eine Ergebnisverbesserung, änderte letztlich aber nichts mehr am klaren und verdienten Sieg der Gastgeber. Die befinden sich jetzt auf dem Weg zum Titelgewinn, weil auch das Restprogramm kaum noch einen Ausrutscher erwarten lässt.

Lumda: Kühnel/Dörr (1), Linker/Caspary (1), Müller/Kratz (1), Patrick Linker, Jan Müller (1), Steffen Kühnel (2), Manfred Dörr (1), Hendrik Kratz (1), Benjamin Caspary (1). - Heimertshausen: Henrik Bräutigam/Nahrgang, Holger Bräutigam/Schima, Weiß/Grünewald (1), Holger Bräutigam (2), Hendrik Bräutigam (1), Harry Weiß, Werner Schima, Bodo Grünewald, Lucas Nahrgang.

TV Angersbach III - TTG Büßfeld II 2:9:Bereits im Vorrundenspiel hatte Angersbach III schlechte Karten (0:9). Und auch diesmal konnten die Angersbacher nicht viel ausrichten, auch wenn sie sich die beiden Punkte mehr als verdient hatten. Bereits in den Doppelspielen zu Beginn war der Vorteil der Gästepaarungen Kräupl/Christ und Winker/Kraft bei den jeweiligen 11:9-Fünfsatzsiegen knapp. Das Gleiche gilt für den 11:9-Fünfsatzsieg von Udo Winkler gegen Gerhard Schmidt. In der zweiten Spielhälfte war die TTG Büßfeld dann aber klar überlegen, sodass die beiden Siegespunkte auf jeden Fall verdient waren.

Büßfeld: Wendland/Keller, Kräupl/Christ (1), Winkler/Kraft (1), Kurt Kräupl (2), Paul Wendland (2), Udo Winkler (1), Markus Christ, Bernd Kraft (1), Markus Keller (1).

TTG Mücke II - SV Germania Inheiden 9:4:Das "Warm-up" begann für die beiden Teams in Nieder-Ohmen erst einmal wechselhaft. Mücke gewann zunächst zwei Doppelspiele, ehe in den ersten Einzelspielen die Gäste gleich einmal auftrumpften und durch Michael Prost und Heiko Gerlach trotz der jeweiligen 1:2-Rückstände gegen Andreas Zimmer und Steffen Metz mit zweimal 11:9 und zweimal 11:8 am Ende das bessere Ende fanden. Peter Sames setzte in einem von nur drei Dreisatzspielen dann gegen Uwe Brill zum Konter an und erzielte den 3:3-Gleichstand. Fortan übernahmen die Gastgeber die Führerschaft über diese Partie. Carsten Stiehler sowie Oliver Schwenzer und Marc Riemenschneider im hinteren Paarkreuz brachten ihr Team in die Spur (6:3). Es folgte die Revanche in der Spitze durch Andreas Zimmer und Steffen Metz zum 8:3. Die Gäste konnten durch Michael Stein verkürzen, ehe der ungeschlagene Carsten Stiehler mit dem Dreisatzsieg gegen Uwe Brill den Deckel draufsetzte.

Mücke: Stiehler/Metz (1), Zimmer/Riemenschneider, Sames/Schwenzer (1), Andreas Zimmer (1), Steffen Metz (1), Peter Sames (1), Carsten Stiehler (2), Oliver Schwenzer (1), Marc Riemenschneider (1).

TTG Schadenbach - TV Grebenau 8:8:Nach vielen Wochen der Erfolgslosigkeit hat Schadenbach zumindest einen Teilerfolg erringen können. Dieser Punktgewinn kam aber erst fast mit dem letzten Ballwechsel des Tages zustande. Denn die Gäste erspielten sich durch ein 2:1 zu Beginn in den Doppelspielen die erste Führung. Die Gründchenstädter blieben am Ball und erzielten bis zur Pause vier Einzelsiege zur 6:3-Führung. Dennis Scholl und Uwe Seibert im hinteren Bereich hatten bis dahin für die Schadenbacher den Anschluss gehalten. Der zweite Abschnitt begann mit zwei Unentschieden womit die Gäste aufgrund ihrer 8:5-Führung sich schon als Sieger sahen. Dann aber die beiden Siege durch Uwe Seibert und Bernd Scholl zum 7:8, sodass es noch einmal spannend wurde. Und die Schadenbacher erkämpften sich den einen Punkt. Zweimal lagen Scholl/Simon gegen Eidt/Roßdeutscher in Führung, mussten aber immer wieder den Ausgleich akzeptieren. Im Entscheidungssatz hatte das Doppel der Gastgeber, das zu Beginn schon erfolgreich war, mit 11:7 das bessre Ende gefunden und damit den ersten Rückrundenpunkt gesichert.

Schadenbach: D. Scholl/Simon (2), Laub/Reiß, Seibert/B. Scholl, Dennis Scholl (2), Marco Simon, Marco Laub (1), Christian Reiß, Uwe Seibert (2), Bernd Scholl (1).

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