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Luft ist beim NSC raus

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Von: Richard Albrecht

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Fabian Moritz holt die Punkte für den NSC bei der Niederlage in Kriftel. © Harald Friedrich

(ria). Im Kellerduell der Tischtennis-Oberliga der Herren unterlag am Samstag der NSC Watzenborn-Steinberg in Kriftel deutlich. Damit verbleibt die Rote Laterne der Liga endgültig bei den Pohlheimern, während der TuS Kriftel sich nach dem mittlerweile vierten Saisonsieg in Folge, am Sonntag bezwang man auswärts den Tabellenführer Langenselbold, sogar noch Hoffnungen auf den Klassenerhalt machen.

TuS Kriftel - NSC Watzenborn-Steinberg 8:2: Es ist noch nicht lange her, da wurde hier vermutet, dass diese Partie das »Endspiel um die Rote Laterne« zweier bereits feststehender Absteiger sein würde. Inzwischen aber haben sich die Gastgeber zur Mannschaft der Stunde gemausert. In der Vorrunde musste Kriftel sieben seiner neun Partien auswärts bestreiten, schaffte zweimal ein Remis und bescherte dem NSC den einzigen Sieg in der Vorrunde. »Die Krifteler Halle spielt sich schon anders, der Heimvorteil ist nicht zu unterschätzen. Aber sie sind auch klar stärker als das Ergebnis der Vorrunde«, erklärte Jan Hartmann die bisherige Rückrunde des TuS: Nur eine Niederlage bisher im ersten Spiel, es folgten zwei Unentschieden und mit dem Sonntagspiel mittlerweile vier Siege. Dieses Formhoch bekam nun auch der NSC zu spüren, der in Kriftel wieder rotierte und Jan Hartmann und Jakob Armbrüster anstelle von Stefan Harnisch und Torsten Kirchherr in der Vorwoche im Aufgebot hatte. Hartmann/Armbrüster gewannen ihren Auftaktsatz, die drei folgenden mussten sie glatt den Gastgebern überlassen (11:9, 4:11, 5:11, 6:11). Besser machten es Fabian Moritz/Dennis Grötzsch, die ihre Kontrahenten in vier Sätzen bezwangen (11:9, 11:7, 11:13, 11:8). Hartmann unterlag Kriftelers Nummer eins in drei Sätzen und konnte ihn erst im letzten Durchgang in Bedrängnis bringen (7:11, 5:11, 14:16). Moritz gewann seinen Auftaktsatz souverän, mit dem knappen Verlust des zweiten kippte die Partie, und auch im vierten fehlte das letzte Quäntchen (11:5, 12:14, 5:11, 9:11). Bei Grötzsch (10:12, 7:11, 8:11) und Armbrüster (8:11, 7:11, 7:11) waren die Sätze umkämpft, ohne dass Zählbares dabei heraussprang. Moritz unterstrich mit einem Dreisatzsieg im Spitzeneinzel (11:8, 11:9, 11:7) seine aktuell starke Form, Hartmann musste sich erneut in drei Sätzen geschlagen geben (4:11, 8:11, 5:11), was die Niederlage besiegelte. Armbrüster startete gut in sein zweites Einzel, unterlag dann in vier Sätzen (11:7, 4:11, 4:11, 8:11) und Grötzsch schaffte zweimal den Satzausgleich, war im entscheidenden dann chancenlos (7:11, 11:7, 8:11, 11:8, 3:11). »Es war ein gutes Match. Wir geben alles, Fabian Moritz wieder sehr stark und mit zwei Punkten, aber da wir bereits als Absteiger feststehen, fehlt vielleicht doch der letzte Biss. In den letzten beiden Spielen wollen wir dann noch einmal das Beste herausholen«, so Hartmann.

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