Ludwigshafen abgestiegen

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(dpa). Der THW Kiel steht dicht vor der Titelverteidigung in der Handball-Bundesliga. Der deutsche Rekordmeister gewann am Donnerstag sein Heimspiel gegen den TBV Lemgo Lippe mit 33:23 (20:9) und geht als Tabellenführer mit einem Punkt Vorsprung vor dem Nordrivalen SG Flensburg/Handewitt ins Saisonfinale. Die Kieler müssen am kommenden Sonntag bei den Rhein-Neckar Löwen antreten, Flensburg empfängt HBW Balingen-Weilstetten.

Mit dem deutlichen Erfolg gegen Lemgo gelang dem THW vor 2304 Zuschauern die Revanche für die schmerzvolle Niederlage im Pokal-Halbfinale vor drei Wochen. Die Mannschaft von THW-Coach Filip Jicha ließ von Beginn kaum Zweifel aufkommen. Auch als der TBV mit dem siebten Feldspieler agierte, entstanden in der Kieler Defensive keine Lücken. Im Angriff passten die Anspiele auf Kreisläufer Hendrik Pekeler und trafen die Würfe von Reinkind. Nach der 18. Minute ließen die Gastgeber bis zum Pausenpfiff nur noch einen Treffer zu. Anders als im Pokal, blieben die Norddeutschen auch in der zweiten Halbzeit konzentriert. Gut 15 Minuten vor dem Ende begann Jicha mit dem Schonprogramm für seine Stammkräfte. Im linken Rückraum durfte der Schwede Oskar Sunnefeldt ran, am Kreis der erst 19 Jahre alte Leon Ciudad Benitez. Und auf der Rechtsaußenposition wurde der Rechtshänder Rune Dahmke eingesetzt. So kam der TBV nicht vollends unter die Räder.

Flensburg (66:8) hatte bereits am Mittwochabend durch ein glückliches 27:26 beim HC Erlangen die Titelentscheidung vertagt. Entschieden ist dagegen die Frage nach dem vierten Absteiger. Nach einem dramatischen 24:24 (14:10) bei GWD Minden müssen die Eulen Ludwigshafen in die Zweitklassigkeit zurückkehren. Bereits zuvor stand der Abstieg des HSC 2000 Coburg, Essen und Nordhorn-Lingen fest.

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