Luca Dreyer mit Doppelpack

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(rsc). Immer wieder für eine Überraschung gut ist der MTV 1846 Gießen in der Fußball-Gruppenliga. Die Elf ist wie eine Wundertüte. Nach fünf Niederlagen in den letzten sechs Spielen - zuletzt ein 0:3 beim ehemals Tabellenletzten FSV Braunfels - brachten die Mannen um Spielertrainer Michael Delle ausgerechnet vom Gruppenliga-Spitzenreiter VfB Wetter einen Dreier mit nach Hause. 3:2 gewannen sie, und das nicht einmal unverdient. Doppeltorschützen gab es auf beiden Seiten. Luca Dreyer und Niko Gehrmann trafen je zweimal für ihre Farben.

Wetter demonstrierte in den ersten Minuten seine Überlegenheit. Als die Gäste nach zwölf Minuten durch einen für Gießens Keeper Jannik Kanter unhaltbaren Treffer von Gehrmann in Rückstand gerieten, sah es ergebnistechnisch nicht gut für die Gäste aus. Doch nach und nach übernahmen die Gäste die Initiative.

Auch nach dem Wechsel vermochte es Wetter nicht, einen Zahn zuzulegen. Innerhalb von einer Viertelstunde drehten die Gießener das Spiel. In der 50. Minute verschlief die VfB-Abwehr eine Hereingabe. Michel Tim Winter stand völlig frei und bedankte sich mit dem Ausgleich. In der 55. und 65. Minute eine Doublette: Jeweils Eckball gezielt auf den langen Pfosten. Dort stand zweimal Luca Dreyer und köpfte das 2:1 und später das 3:1. Erst hiernach wachte der VfB Wetter auf, wurde stärker und drängte auf den Anschlusstreffer. Zweimal hatte Gehrmann die Chance dazu. In der 87. Minute gelang ihm dies nach Vorarbeit von Carlos Arsenio Sabino. Den Ausgleich verhinderte in der Nachspielzeit das Außennetz, so dass der MTV 1846 jubeln durfte.

VfB Wetter: Diehl; Borawski, Nehls (ab 41. Drescher), Brössel, Gehrmann, Saager, Akarcay, Dempt, Busch (ab 79. Sabino), Weißkopf, Besel.

MTV 1846 Gießen: Kanter; Wagner, Kaplan, Dörks, Thielemeier, Delle, Dreyer, Tobias Winter (ab 90.+3 Vollrath), Michel Tim Winter, Enners, Nyombi.

Im Stenogramm: Schiedsrichter: Scharf (Langgöns). - Zuschauer: 130. - Torfolge: 1:0 (15.) Gehrmann, 1:1 (50.) Tim Michel Winter, 1:2 (55.) Dreyer, 1:3 (65.) Dreyer, 2:3 (87.) Gehrmann.

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