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Der Reiskirchener Luca Damm (Jahrgang 2005) gewinnt für den Gießener SV eine Bronzemedaille über 200 Meter Freistil.

Luca Damm sorgt für Überraschung

  • VonUlrich Ringleb
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(ur). Angesichts des aktuellen Infektionsgeschehens grenzt es an ein Wunder, dass am vergangenen Wochenende zwei Höhepunkte in der Schwimmsaison relativ problemlos über die Bühne gebracht werden konnten. Mit ausgefeilten Hygienekonzepten und strikter Einhaltung der 2G-Regeln wurden im renovierten Nordbad in Darmstadt die hessischen Meisterschaften und in Essen die deutschen Kurzbahnmeisterschaften der Masters ausgetragen.

Von beiden Wettkämpfen kamen die Schwimmer des Gießener SV mit zahlreichen Medaillen und tollen Zeiten zurück.

Für 13 Einzelstarts hatten sich sechs Jugendliche aus der Trainingsgruppe von Stefan Alt für die »Hessischen« in Darmstadt qualifiziert. Mit zwei Vizemeisterschaften und drei Bronzemedaillen war die Ausbeute sehr erfreulich. Herausragend aus der Gießener Truppe war der 18-jährige Jan-Phillip Bischof. Der Brustspezialist glänzte mit vier neuen Bestzeiten. Über 100 m Brust (1:15,55 Minuten) und 200m Brust (2:49,71) belegte er jeweils den zweiten Rang in der Jahrgangswertung. Zwei Bronzemedaillen erhielt er für seine Leistungen über 50 m Brust (33,59 Sekunden) und 200 m Lagen (2:37,88).

Eine weitere Bronzemedaille für den GSV erschwamm Luca Damm (Jahrgang 2005). Der 16-jährige Reiskirchener schwamm mit sehr guten 2:15,42 etwas überraschend auf den dritten Platz. In 1:00,22 kam er über die 100-m-Freistil-Distanz auf Rang vier. Alina Reisch (2006) kam bei ihrem Debüt bei hessischen Titelkämpfen über 200 m Rücken in 3:11,39 auf einen guten siebten Platz. Lisa Wolff (2005) wird im Protokoll über 200 m Schmetterling in 3:28,29 auf dem vierten Platz gelistet. Insgesamt gab die das GSV-Team ein sehr erfreuliches Bild ab und wurde für die harte Trainingsarbeit der letzten Wochen belohnt. Auch für Trainer Stefan Alt sind die Ergebnisse seiner Schützlinge eine Bestätigung seiner engagierten Arbeit am Beckenrand.

Fünf Aktive aus der Mastersgruppe des GSV traten die Fahrt nach Essen zu den deutschen Kurzbahnmeisterschaften der Mastersschwimmer an. Für die erfolgsverwöhnten Gießener sprang diesmal kein Meistertitel heraus. Immerhin gingen aber drei Vizemeisterschaften an die Lahn.

Tanja Heinz (AK 50) wurde nach ihren zwei Titelgewinnen auf der Langbahn im August diesesmal trotz erneut sehr guter Zeiten knapp auf den zweiten Platz verwiesen. Die 50 m Freistil sprintete sie in 30,66, die 50 m Schmetterling in sehr guten 32,19. Ann Kristin Neuloh-Stein (AK 30) wurde über 50 m Brust in 39,32 ebenfalls Vizemeisterin. Dreimal schlug sie knapp geschlagen auf dem unglücklichen vierten Platz an.

Maike Lang holte zwei Bronzemedaillen über 200 m Freistil (2:16,08) und 200 m Lagen (2:36,19) für den GSV. Über ihre Speziallage Rücken waren die Platzierungen trotz guter Zeiten diesmal nicht so wie in der Vergangenheit. In 1;10,50 über 100 m Rücken und 32,19 über 50 m Rücken reichte es diesmal nur zu Plätzen im Mittelfeld. Tobias Luh stieg nach guten 2:12,28 in der AK 35 ebenfalls als Dritter auf das Podest. Ein Comeback im GSV-Masters-Team feierte Ingo Wagner in der AK 45. Mit 28,40 landete er über 50 m Freistil unter den Top Ten.

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