Lollar fehlt das Quäntchen Glück

  • Daniela Pieth
    vonDaniela Pieth
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(pie). Gegen den Tabellenzweiten der Handball-Landesliga hatten die Männer der HSG Lollar/Ruttershausen erneut kein gutes Händchen. Das Schlusslicht unterlag dem TV Idstein mit 32:34 (12:15) und wartet nach dem Überraschungserfolg Ende Januar gegen die HSG Lumdatal weiter auf die nächsten Punkte.

In den ersten zehn Minuten hatte das Team von Trainer Dino Dragicevic noch gut mitgehalten. In der Folge leisteten sich die Hausherren aber zu viele Fehler im Angriff, die Idstein mittels erster und zweiter Welle bestrafte. Ohne Linkshänder Christian Ziehm im Rückraum und Luka Omicevic auf der Spielmacherposition kämpfte sich die HSG nach 9:15-Rückstand bis zur Pause wieder auf 12:15 heran. In der zweiten Hälfte stand Lollar hinten besser, schaffte es aber nie, in Schlagdistanz zu kommen. "Das war wieder das alte Problem, dass du mit sechs Spielern durchspielen musst", erklärte "Co" Martin Sänger. "Wir haben die zweite Halbzeit zwar gewonnen, aber wenn du hinten drin stehst, fehlt dir das Quäntchen Glück, um solch ein Spiel auch mal zu gewinnen."

Lollar/Ruttershausen: Dud, Brücher; Schwellnus, Mühlich, Semmelroth (7), Graf (6), Lindenthal, Fischer, Schlapp (1), Müller, Piazolla (6), Los Santos (11/4), Gregoric, Omicevic (1).

Idstein: Kaufmann, Zumdick; Grandpierre, Engel, Flock (1), Schulz (10), Kocak, Yannick Cremers, Jonas Cremers (1), Welsch (6), Völlger (3), Schubert (13/5), Kopp.

Steno / SR: Lippert/Lippert. - Zu.: 100. - Zeitstrafen: 8:2 Min. - Rote Karten: Lindenthal (35.), Y. Cremers (33.). - Siebenmeter: 4/4:5/5.

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