Lockerungen zuerst für Kinder?

(dpa). Der deutsche Sport darf sich Hoffnungen auf mögliche weitere Lockerungen der bestehenden Beschränkungen wegen der Coronavirus-Pandemie machen. Vor den Beratungen von Bund und Ländern am Mittwoch waren auch Lockerungen in Regionen im Gespräch, in denen lediglich eine Sieben-Tage-Inzidenz von 100 stabil unterschritten wird.

Es könnte dort dann beispielsweise »Individualsport alleine oder zu zweit und Sport in Gruppen von bis zu zehn Kindern bis 14 Jahren im Außenbereich« geben. Das ging aus einem aktualisierten Beschlussentwurf für die Gespräche der Ministerpräsidenten mit Kanzlerin Angela Merkel am Mittwochnachmittag hervor. Das Papier lag dpa aus mehreren voneinander unabhängigen Quellen vor. Es wurde nach dpa-Informationen vom Kanzleramt verschickt, war dem Vernehmen nach aber nicht mit allen Ländern vorabgestimmt.

Über die einzelnen Öffnungsschritte und wie diese ausgestaltet werden, darüber dürfte es noch viele Diskussionen geben und gestern gegeben haben. Endgültige Entscheidungen wurden erst am Ende des Bund-Länder-Gesprächs erwartet. Bis Redaktionsschluss gab es keine wesentlichen Aussagen zum Sport.

Bislang waren breitere Öffnungen lediglich für Regionen in Aussicht gestellt gewesen, in denen die Sieben-Tage-Inzidenz unter 35 liegt.

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