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Ausgelassene Freude bei Lisa Mayer nach ihrem 100-m-Lauf in Mannheim.

Leichtathletik

Lisa Mayer knackt die Olympia-Norm

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In überragenden 11,12 Sekunden ist die gebürtige Gießenerin Lisa Mayer vom Sprintteam Wetzlar am Samstag über Mannheim nach Japan gestürmt.

(bf). In überragenden 11,12 Sekunden ist Lisa Mayer vom Sprintteam Wetzlar am Samstag über Mannheim nach Japan gestürmt. Die 25-Jährige schaffte beim Sportfest »Road to Tokyo« als klare Siegerin über 100 Meter die Olympia-Norm und war danach außer sich vor Freude: »Ich bin total durch«, gestand die Athletin aus Langgöns-Niederkleen kurz nach dem Rennen. »Es war so emotional, absolut verrückt. Ich bin im Ziel halb zusammengebrochen - und es sind direkt die Freudentränen geflossen. Das war so eine unfassbare Erleichterung.« Dass diese Zeit irgendwo tief in ihr schlummere, habe sie immer gewusst. Dass sie sie gleich zum Auftakt der Freiluftsaison herausholen könne, hätte sie jedoch nicht gedacht. Drei, vier weiteren Athletinnen traue sie die Olympia-Norm auf jeden Fall zu. Und auch für sie selbst hätten sich die Saisonziele nicht verschoben. »Ich will nach wie vor den Einzelstart über 100 Meter und als Teil der Staffel bei den Olympischen Spielen dabei sein«, erklärt sie. Ihre Wetzlarer Teamkollegin Rebekka Haase lief 11,21, Lara Tornow 11,88.

Auf einem guten Weg nach Tokio befindet sich auch Rebekka Haase (Sprintteam Wetzlar), die in Mannheim in 22,97 Sekunden die beste 200-Meter-Zeit auf die Bahn legte und und dabei nur knapp die Olympia-Norm (22,80) verpasste.

Michael Pohl (ebenfalls Sprintteam Wetzlar) lief die 100 Meter in ausbaufähigen 10,55 Sekunden, nutzte den Wettkampf in Mannheim aber lediglich als professionelle Trainingseinheit, nachdem ihm seine Corona-Impfung und ein Magen-Darm-Infekt in den Tagen davor doch arg zu schaffen gemacht hatten.

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