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Geschafft: Lisa Mayer hat die Sprint-Elite in Regensburg abgehängt.

Lisa Mayer in Topform

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(stw). Bei der Sparkassen-Gala in Regensburg, der dritten von vier Veranstaltungen der vom Sprintteam Wetzlar ins Leben gerufenen »Racing League«, hat die aus Langgöns-Niederkleen stammende deutsche Vizemeisterin Lisa Mayer über 100 Meter ihre starke Form unter Beweis gestellt. Nach ihrem Vorlauf-Sieg in 11,21 Sekunden hatte die 25-Jährige sogar angekündigt, im Finale ihre Bestzeit angreifen zu wollen.

Mit 11,16 Sekunden bei wenig Rückenwind kam sie dieser Marke (11,12), durch die sie die Norm für die Olympischen Spiele in Tokio bereits in der Tasche hat, nahe.

»Meine Stabilität überrascht mich selbst ein bisschen«, sagte die 25-Jährige zu ihrem konstant schnellen Niveau. »Das ist natürlich schön, das gibt Selbstvertrauen für die kommenden Wettkämpfe. Das Training lief gut, der Körper ist stabil und belastbar.« Ein bisschen Potenzial sieht Mayer noch in der Beschleunigungsphase und dem Übergang in den freien Sprint. »Das ist etwas, was Zeit braucht und sich über die Wettkämpfe entwickelt.«

Auch ihr Trainer David Corell zeigte sich hochzufrieden: »Lisa ist derzeit in überragender Form. Wenn sie noch ein ganz klein wenig Rückenwind gehabt hätte, würden wir noch über ganz andere Zeiten reden.«

Auch mit der deutschen 4 x 100-Meter-Staffel war Lisa Mayer schnell unterwegs. An der Seite ihrer Wetzlarer Teamkollegin Rebekka Haase sowie Alexandra Burghardt (LG Burghausen) und Tatjana Pinto (LC Paderborn) lief sie in 42,38 Sek. über die Ziellinie.

Diese Weltjahresbestleistung macht Hoffnung für die Olympischen Spiele und stellt Sprint-Bundestrainer Ronald Stein zufrieden: »Die Wechsel waren alle drei noch ausbaufähig, aber wichtiger war heute, dass wir um die Runde kommen, ein gutes Gefühl haben und eine gute Zeit laufen. Bei unserem Staffel-Lehrgang in Kienbaum werden wir noch mal an den Wechseln feilen.«

Auch andere Frauen und Männer des Sprintteams Wetzlar machten auf sich aufmerksam. Michael Pohl verkaufte sich in 10,37 Sekunden im Einlagerennen als Dritter hinter Julian Reus (LC Top Team Thüringen, 10,29) und Joshua Hartmann (ASV Köln, 10,31) teuer und schob seine Staffel mit Deniz Almas, Niels Torben Giese (beide VfL Wolfsburg) und Patrick Domogala (MTG Mannheim) in 38,88 Sekunden gut an. Rebekka Haase gewann das DLV-Einlagerennen über 100 Meter in 11,45 Sekunden.

Abgeschlossen wird die »Racing League« am Samstag, 10. Juli, mit dem Sportfest »Fast Arms, Fast Legs« im Wetzlarer Enwag-Stadion.

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