Linden meldet sich zurück

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Aufstiegsaspirant MSG Linden hat am Samstagabend in der Handball-Landesliga Mitte der Männer einen Weg aus der Mini-Krise der vergangenen Wochen gefunden. Nach zuletzt zwei Niederlagen gegen Kastel und Heuchelheim überzeugte die Mannschaft von Trainer Mario Weber ausgerechnet im Derby bei der HSG Lollar/Ruttershausen auf ganzer Linie und nahm einen ungefährdeten 32:26 (17:10)-Sieg mit nach Hause. Dabei war die Ausgangslage nicht optimal, denn durch einige Verletzungen musste Weber den Kader durch Spieler aus der zweiten Mannschaft ergänzen.

Aufstiegsaspirant MSG Linden hat am Samstagabend in der Handball-Landesliga Mitte der Männer einen Weg aus der Mini-Krise der vergangenen Wochen gefunden. Nach zuletzt zwei Niederlagen gegen Kastel und Heuchelheim überzeugte die Mannschaft von Trainer Mario Weber ausgerechnet im Derby bei der HSG Lollar/Ruttershausen auf ganzer Linie und nahm einen ungefährdeten 32:26 (17:10)-Sieg mit nach Hause. Dabei war die Ausgangslage nicht optimal, denn durch einige Verletzungen musste Weber den Kader durch Spieler aus der zweiten Mannschaft ergänzen.

HSG-Trainer Sören Asboe war nach der vierten Pleite in Serie sichtlich bedient: "Grundsätzlich hatte ich vor dem Spiel schon davor gewarnt, dass Linden momentan die beste Landesliga-Mannschaft. Gegen uns hat sich das ebenfalls ein Stück weit gezeigt. Wir haben aber auch einen Großteil dazu beigetragen. Da müssen wir uns fragen, ob das momentan bei uns passt."

Lollar/Ruttershausen ging gegen den Favoriten ein einziges Mal beim 1:0 von Alexander Schwellnus in Führung. Danach übernahm Linden das Kommando und erkämpfte sich über das 4:3 von Malte Höhn (8.) beim 8:3 durch Tim Jung (14.) eine klare Führung. Noch vor der Pause schraubte der herausragende Chris Grundmann diesen Vorsprung auf 17:9. "Von unserer Leistung und Einstellung her dürfen wir in einem Heimspiel so nicht auftreten", bemerkte Asboe später.

Grundmann mit zehn Toren

Obwohl die Hausherren schon im ersten Durchgang mit verschiedenen Deckungsformationen alles versuchten, um Grundmann, Wrackmeyer und Müller den Wind aus den Segeln zu nehmen, blieben die Maßnahmen ohne Erfolg. Stattdessen gab Linden auch im zweiten Durchgang klar den Ton an. Tarek Müller sorgte mit seinem 33:22 (52.) für die Entscheidung in diesem sehr einseitigen Derby. "Uns fehlt momentan einfach die Bewegung im Angriff. Da stoßen wir viel zu wenig auf die Schnittstellen. Das sind grundlegende Dinge, die nicht funktionieren", bemängelte Asboe. Sein Gegenüber Mario Weber zeigte sich sehr zufrieden: "Die Jungs haben eine gute Reaktion auf die letzten beiden Niederlagen gezeigt und wieder Handball gespielt."

HSG Lollar/Ruttershausen: Dud, Anthes; Schwellnus (2), Semmelroth (1), Graf (5), Lindenthal (2), Janecic (1), Schlapp, Grote (1), Los Santos (1), Ziehm (7/3), Schuchmann (6), Brücher.

MSG Linden: Rocksien, Schindowski; Nober, Tim Jung (2), Tarek Müller (5), Mühlhans (1), Wrackmeyer (5), Piazzolla (2), Vogel, Julian Weber (5), Andermann (1), Höhn (1), Grundmann (10/4).

Im Stenogramm: Schiedsrichter: Kocak/Schmidt. – Zuschauer: 200. – Zeitstrafen: 10:6 Minuten – Siebenmeter: 6/3 – 4/4.

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