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Jannik Bäumler (v.) und Andreas Morsch feiern mit Spitzenreiter Post-SV Gießen ein klares 9:0 gegen den TTC Wißmar. FOTO: FRIEDRICH

Ligaprimus im Eiltempo

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(pie). Die Vorrunde in der Tischtennis-Bezirksoberliga der Männer ist absolviert und hat bereits seit letzter Woche ihren Herbstmeister gefunden. Der Post-SV Gießen belegt ungeschlagen die Tabellenspitze. Auf dem dritten Platz hat der NSC Watzenborn-Steinberg II noch alle Möglichkeiten, um beim Kampf um den Aufstieg mitzumischen. Der TSV Klein-Linden befindet sich zwei Plätze dahinter im gesicherten Mittelfeld, während sich die anderen Gießener Vereine im letzten Tabellendrittel tummeln. Zwischen dem Neunten, TV Großen-Linden II, und dem Elften, TTC Wißmar, liegen lediglich drei Punkte. Mittendrin befindet sich der TSV Allendorf/Lda. II, abgeschlagen und sieglos trägt die TTG Mücke am Tabellenende die rote Laterne mit sich herum.

Post-SV Gießen - TTC Wißmar 9:0:Ohne Tom Tworuschka und Marc Henkel traten die Gäste in Gießen an, was auch zum derart klaren Ausgang der Partie beigetragen hatte. In den Doppeln wahrten Alec Metsch/Simon Burkhardt und Fabian Büttner/Andreas Schmalz ihre weiße Weste und blieben in der Vorrunde ohne Niederlage. Andreas Morsch und Jannik Bäumler starteten mit einem Viersatzsieg in den Abend. "Ausgehend von der komfortablen 3:0-Führung konnten wir befreit aufspielen", erklärte Burkhardt. Die folgenden Einzel verliefen alle klar zugunsten der Gastgeber und konnten in drei Sätzen gewonnen werden, so dass es am Ende des Vorrunde zu einem 9:0-Heimsieg kam. "Der Post SV hat uns überhaupt keine Chance gelassen", meinte auch Wißmars Michel Seibert.

TSV Allendorf/Lda. II - TTF Niederbieber 3:9:"Es gab einige knappe, ansehnliche Spiele, aber das Ergebnis spiegelt auch den Leistungsstand wider", erklärte TSV-Mannschaftsführer Ulrich Bandt. Er selbst holte mit Tim Leipold nach einem spannenden Fünfsatz-Match einen Punkt im Doppel und setzte sich auch in seinem ersten Einzel durch. Den dritten Zähler sicherte Leipold den Gastgebern zum zwischenzeitlichen 3:3. In der Folge war für die Allendorfer aber nichts mehr zu holen. "Der Relegationsplatz entspricht unseren Erwartungen und wird auch unser Ziel für den Rest der Saison sein", so Bandt.

NSC Watzenborn-Steinberg II - TV Großen-Linden II 9:2:Der Gast trat ohne Simon Frodl-Dietschmann und Gebhard Mandler beim NSC an - und als wenn das nicht schon genug Schwächung gewesen wäre, verletzte sich auch noch Thomas Krämer. Im ersten Einzel gegen Tim Neuhof musste der TVG-Mannschaftsführer im fünften Satz aufgeben, wodurch zwei Punkte für die Gäste verloren gingen. Dennoch verkauften sich die Gäste in den Einzeln gut - und so gelangen Daniel Schmidt gegen Bernd Commerscheidt und Steffen Pohl gegen Neuhof zumindest zwei Ehrenpunkte für ihren TV.

FV Horas Fulda II - TSV Klein-Linden 9:1:"Wir sind überhaupt nicht in unser Spiel gekommen, und irgendwie war es dann vorbei, bevor es richtig angefangen hat", lautete die nüchterne Bilanz von Kleinlindens Mannschaftsführer Matthias Nicolai. Den einzigen Punktgewinn sicherte Alexander Roßbild den Gästen zum zwischenzeitlichen 1:6. Der TSV lieferte stellenweise enge Sätze ab, kam aber über einige Viersatz-Matches nicht hinaus. "Insgesamt haben wir allerdings eine ordentliche Halbserie gespielt und stehen ungefähr da, wo wir uns auch eingeschätzt haben. Nach doch sehr vielen Spielen in den letzten Wochen freuen wir uns jetzt auf die Winterpause", so Nicolai.

TTC Wißmar - FV Horas Fulda II 3:9:Erneut ging es ohne Tworuschka ins Spiel, doch die Wißmarer verkauften sich insgesamt besser gegen die Gäste aus Osthessen. Im Doppel konnten sich Gunter Penzel und Moritz Schreiber im fünften Satz durchsetzen - und so ging es mit einem 1:2 in die Einzel. Hier wurden jedoch drei der vier Viersatzspiele verloren, lediglich Carsten Schmidt gelang das zwischenzeitliche 2:4. Den letzten Punkt für die Gastgeber ergatterte Schreiber in klaren drei Sätzen. "Wir haben relativ gut gespielt, aber Fulda hat klar gewonnen", lautete die Bilanz von TTC-Mannschaftsführer Michel Seibert.

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