Ligaerhalt greifbar

  • vonJan Anders
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(jwa). Beim Doppelspieltag der Abstiegsrunde der Damen-Bundesliga kam der KC 87 Wieseck auf drei Punkte in Wuppertal und zwei in Herne, wobei SK Kleve nur einmal geschlagen werden konnte. Das lief zwar nicht ganz so optimal wie erhofft, dennoch sollten die Gießener Keglerinnen im verbleibenden Heimspiel am kommenden Samstag mit einem Sieg den Klassenerhalt klarmachen können.

Im "Rainbow-Park" Wuppertal kam es für den KC am Samstag wie gewünscht. Der Gastgeber KSF 62, der als bestplatziertes Team in die Play-downs gestartet war, ließ nichts anbrennen und holte sich mit 4910 LP (104 EWPs) die volle Punktzahl (vier). Wieseck überzeugte mit konzentriertem Spiel und setzte sich nach den Zahlen von Beatriz Sorrentino di Bernardi (798), Christina Vogel (785), Julia Weiser (820), Ann-Kristin Alexander (780), Sabrina Brill (803) und Ramona Wilczek (828) nach und nach von der übrigen Konkurrenz ab und kam auf 4818/82 und drei Punkte. Viktoria Herne (4721/65/2) und SK Kleve (4627/49/1) hatten auf die "etwas höherstehenden Ecken" doch mehr Probleme. Beide mussten Wieseck den Vortritt lassen.

Schwieriger und am Ende so richtig spannend bis zur vorletzten Kugel wurde es am Sonntag in Herne, wo sich Konkurrent Kleve in der Serie mit einem Auswärtserfolg in Szene gesetzt hatte und entsprechend stark eingeschätzt wurde. In unveränderter Besetzung mit Sorrentino di Bernardi (754), Vogel (788), Weiser (792), Alexander (764), Brill (830/10) und Wilczek (799) erspielte Wieseck zusammen 4727 LP (78/2). Es fehlten nur drei Hölzer auf Kleve (4730/76/3). Herne (4825/96/4) war zuhause nicht angreifbar, und Wuppertal (4616/50/1) hielt sich ganz heraus. Wieseck rutschte damit wieder an das Tabellenende, kann aber im Heimspiel alles klarmachen.

Tabelle: 1. Wuppertal 12 (236 EWP), 2. Herne 11/243, 3. Kleve 9/201, 4. Wieseck 8/220.

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