Der Oberliga-Abstieg für Marco Grohmann und seinen TSV Allendorf/Lda. ist seit dem Wochenende amtlich. FOTO: OV
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Der Oberliga-Abstieg für Marco Grohmann und seinen TSV Allendorf/Lda. ist seit dem Wochenende amtlich. FOTO: OV

Licht und Schatten beim GSV

  • vonRichard Albrecht
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(ria). In der Tischtennis-Oberliga schrumpfte zunächst der Vorsprung des Tabellenführers Gießener SV durch die Niederlage in Stadtallendorf. Tags darauf gab es aber Schützenhilfe, so dass der GSV nach seinem Heimsieg gegen Langenselbold wieder drei Punkte Vorsprung auf Bad Homburg aufweist. Aufsteiger TSV Allendorf/Lumda dagegen steht nach seiner Heimniederlage gegen Dreieichenhain als Absteiger fest.

TTV Stadtallendorf - Gießener SV 9:6:Die Gäste mussten erneut ohne Dieter Buchenau und dazu mit einem gehandicapten Domingo Cordero (Knieprobleme) antreten. "Es war nur eine Frage der Zeit, wann es mal schiefgeht", so Kapitän Samuel Preuß: "Wir haben verdient verloren." Zunächst punkteten Nicolas Burgos/Christian Güll sowie Domingo Cordero/Jürgen Boldt im Doppel. Dann musste sich Güll nach 2:0-Satzführung noch geschlagen geben, während Burgos (3:0) für die erneute Gästeführung sorgte. Bis zum Dreisatzsieg von Burgos im Spitzeneinzel sollte den Gießenern dann aber nichts mehr gelingen, mit vier Siegen in Folge hatten die Gastgeber die Partie zum 6:3-Zwischenstand gedreht. Güll und Preuß punkteten in ihren zweiten Matches und sorgten für neue Hoffnung, doch der Regionalliga-Absteiger ließ sich nicht mehr von der Siegerstraße abbringen. "Diesmal konnten wir es hinten nicht mehr glattbügeln", lautete das Fazit von Preuß angesichts von sieben Niederlagen in den hinteren beiden Paarkeuzen.

TSV Allendorf/Lumda - TV Dreieichenhain 6:9:"Es war wieder eng, ein 8:8 war drin, aber wir haben es wieder nicht geschafft", so Marco Grohmann. Er und seinen Teamkollegen blieb somit erneut ein Erfolgserlebnis verwehrt. Auch eine Umstellung in den Doppeln brachte keine zählbare Verbesserung, Michal Kuternozinski/Manfred Krupenkow verloren nach 2:0-Satzführung, lediglich Marco Grohmann/Livan Martinez verließen als Sieger die Platte. Martinez leistete in seinem ersten Einzel zwei Sätze heftigen Widerstand (13:15, 11:13), konnte aber zu den Siegen von Grohmann und Kuternozinski keinen weiteren Zähler beisteuern. Bis zum Spitzeneinzel, das Grohmann in fünf Sätzen verlor, gingen alle anderen Einzelpartien an die Gäste. Martinez mit einem glatten Dreisatzerfolg, Kuternozinski sowie Slawomir Karwatka mit seinem zweiten Einzelerfolg brachten ihr Team zwar noch einmal auf 6:7 heran, doch im dritten Paarkreuz machten die Gäste ihren Sieg perfekt, der den Abstieg der Lumdataler besiegelte. "Wir wollen gerne in der Rückrunde noch einmal punkten und hatten eine gute Chance." Beim letzten Heimspiel gegen Mitabsteiger Braunfels (28. März) gibt es noch eine Gelegenheit, dieses Vorhaben umzusetzen.

Gießener SV - TG Langenselbold 9:6:Zum dritten Mal an zwei Tagen mussten Cordero Domingo, Jürgen Boldt und Timo Geier an die Platte, um im Oberligateam auszuhelfen. Nach dem Dreisatzsieg von Nicolas Burgos/Christian Güll folgte ein Schlagabtausch auf Augenhöhe mit fünf Fünfsatzmatches in Folge, wobei Cordero/Boldt und Burgos in seiner ersten Einzelpartie für die Gastgeber punkteten. Nach Corderos Dreisatzsieg unterlag Geier im nächsten Fünfsatzmatch, es ging mit einem 4:5 in den zweiten Einzeldurchgang. Hier kippte die Partie: Burgos, Güll, Maruk und Preuß sorgten mit Dreisatzsiegen für die Vorentscheidung. Es wurde zwar noch einmal eng, aber während im schon begonnen Entscheidungsdoppel Burgos/Güll 1:2 in Rückstand gerieten, avancierte Geier mit seinem Fünfsatzsieg zum Matchwinner. "Das war ein starkes Comeback in den Einzeln. Timo hat es zugemacht, für ihn freut es mich besonders." Zudem nahm Preuß zur Kenntnis, dass die ärgsten Verfolger Federn gelassen hatten, der Drei-Punkte-Vorsprung bleibt bestehen.

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