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Licher mit Sieg

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Von: Sebastian Kilsbach

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(sks). Im Spiel des Ligaersten gegen den Letzten setzte sich Lich Basketball am Samstag bei der TS Frankfurt-Griesheim knapper als erwartet durch. 96:85 (50:35) siegten die Mittelhessen. Grundlage dafür war die kombinationsfreudige und stets kreative Offensive des Ligaprimus, der damit seinen ersten Platz in der zweiten Regionalliga-Südwest hält. Nach dem ersten Viertel stand es erwartungsgemäß bereits 24:

8: »Wir haben sie überrannt und waren in allen Lagen überlegen«, freut sich Headcoach Viktor Klassen.

Der Angriffsrhythmus sollte über das gesamte Spiel erhalten bleiben. Kopfzerbrechen bereitete Klassen aber die dann schleifende Verteidigung seiner Farben: »Wir haben die Defensive im zweiten und dritten Viertel fast komplett eingestellt.« So kam es, dass der abgeschlagene und noch sieglose Tabellenletzte Quarter zwei und drei jeweils knapp gewann. »Sie punkteten wie sie wollten, das hat uns verunsichert«, erklärt der Coach. Vor allem von außen strahlte Frankfurt viel Gefahr aus.

So war es eines jener Spiele, bei denen der Favorit zwar nie seine gesamten PS aufs Parkett brachte, aber dennoch nie in Gefahr geriet, das Match noch aus der Hand zu geben. Nach einem zwischenzeitlichen 70:50 schloss Griesheim durch mehrere Dreier in Folge nochmals auf. Und auch im Schlussviertel hatten die Bankenstädter ein letztes Mal die Möglichkeit, aus der Distanz tief in den einstelligen Bereich zu verkürzen.

Der Ball prallte aber vom Ring ab. Schnelle vier Punkte auf der Gegenseite machten den Deckel endgültig drauf. Klassen hatte nochmals seine erste Fünf eingewechselt, um nichts anbrennen zu lassen. Zwei Akteure stachen dabei hervor: Neben Yannik Ribbecke, der mit 18 Punkten einmal mehr brillierte, war Finn Jakob absoluter Aktivposten seiner Farben: »Beide haben immer die freien Stellen attackiert. Finn hat mit 28 Punkten das Spiel seines Lebens gemacht«, ist Klassen voll des Lobes.

Der Cheftrainer ist daher zuversichtlich, dass am nächsten Wochenende auch die Defensive wieder gallig wie gewohnt ausfallen wird. Zu Hause empfängt man dann die DJK Nieder-Olm. Im Fernduell mit Makkabi Frankfurt, die am Samstag Koblenz knapp mit 73:71 bezwangen, will man so die Vormachtstellung in der Liga weiter ausbauen. - Lich: Wagner (7), Schweizer (17), Roith (7), Ribbecke (18), Keller (7), Jakob (28), Hoxhallari (7), Chromik (1), Bölke (4).

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