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Christina Behringer freut sich über den Ligaerhalt derLicher Damen.

Licher Damen schaffen Klassenerhalt

  • VonRichard Albrecht
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(ria). Zum Saisonabschluss der Golf-AK 50-Hessenligen haben die Damen des Licher GC in der 2. Liga Nord den Klassenerhalt noch perfekt gemacht. Ihren männlichen Clubkollegen gelang dies in der 3. Hessenliga Nord nicht. Diese tauschen damit die Plätze mit dem Team Winnerod I, das in der 4. Liga Nord schon vorzeitig als Meister feststand.

Damen

2. Hessenliga Nord: Punktgleich mit dem Tabellenvierten Weilrod gingen die Licher Damen am letzten Spieltag in Kronberg ans Tee, mussten also in der Tageswertung vor Weilrod landen, um den angestrebten Klassenerhalt nicht noch zu verspielen. Dieses Vorhaben wurde mit einer konzentrierten Mannschaftsleistung umgesetzt. Christina Behringer brachte 22 Brutto-Stablefordpunkte ins Clubhaus und wurde damit Dritte in der Einzelwertung hinter zwei Kronbergerinnen. Auch Anne Pfannkoch-Storbeck und Silvia Kuhl (beide 17) kamen unter die besten zehn und noch vor die beste Weilröder Akteurin. Mit den Ergebnissen von Cigdem von Nessen (14) und Daniela Albrecht (11) platzierte sich das Licher Team noch vor dem GC Rhein-Main auf Rang zwei in der Tageswertung und hatte damit den Klassenerhalt sicher.

»Das war noch einmal richtig spannend und wir sind alle sehr erleichtert«, freute sich Mannschaftskapitänin Silvia Kuhl und lobte besonders die beiden konstantesten Punktesammlerinnen Christina Behringer und Neuzugang Anne Pfannkoch-Storbeck. Vorne ließ Kronberg beim Heimspiel nichts anbrennen und holte sich mit dem vierten Tagessieg der Saison souverän die Meisterschaft.

4. Spieltag (Punkte/Stablefordpunkte): 1. Kronberg 4/99; 2. Lich 3/81; 3. Rhein-Main 2/79; 4. Weilrod 1/68; Abschlusstabelle (Punkte/Stablefordpunkte): 1. Kronberg 16/451; 2. Rhein-Main 10/363; 3. Lich 8/369; 4. Weilrod 6/300.

In der 5. Liga Nord waren wegen des Rückzugs eines Teams nur der GC Winnerod und Bad Wildungen gemeldet. An beiden Spieltagen gewann das Winneröder Team und steigt in Liga vier auf. Für Winnerod kamen zum Einsatz: Susanne Hubatschek, Heike Vonhausen, Susanne Biel, Brigitte Kräll, Inge Meier, Ingrid Pabst, Sibylle Enzmann, Sanne Sörensen, Susanne Oppermann.

Herren

3. Hessenliga Nord: Mit einem Punkt weniger auf der Habenseite, aber der besseren Stablefordpunktebilanz im Vergleich zum Tabellendritten GC Spessart waren die Licher Herren nach Kassel gereist. Es galt also, in der Tageswertung vor Spessart zu landen, auch wenn nicht die Bestbesetzung aufgeboten werden konnte. Doch mit ihren beiden besten Akteuren hatten die Spessarter gegenüber Rüdiger Hässler (23 Stablefordpunkte) und Andreas Labahn (20) einen Vorsprung von sechs Zählern im Clubhaus. Nachdem Andreas Gerlach (19), Detlef Kuhn (18) und Toni Jung (18) ihre Runde beendet hatten, war dieser Vorsprung sogar auf acht angewachsen. Der GC Spessart sicherte sich so noch vor dem führenden GC Bad Nauheim Platz zwei in der Tageswertung. Tagesbeste wurden die Gastgeber, die so noch die Bad Nauheimer vom Spitzenplatz verdrängten und in Liga zwei aufsteigen.

Lich hatte trotz des verpatzten Heimspieltags zum Saisonauftakt noch bis zuletzt gehofft, muss aber jetzt in Liga vier absteigen. »Leider waren wir nur in Bad Nauheim komplett und haben da auch gut gescort. An den anderen Spieltagen, wie auch jetzt in Kassel, waren wir ersatzgeschwächt und konnten nicht wie erhofft punkten«, musste Kapitän Stefan Hassler eine bittere Pille schlucken, »nächstes Jahr wird uns mit Werner Tomassini ein Singlehandicapper verstärken«, richtet er bereits den Blick nach vorne auf die kommende Serie.

4. Spieltag (Punkte/Stablefordpunkte): 1. Kassel 4/115; 2. Spessart 3/106; 3. Bad Nauheim 2/102; 4. Lich 1/98; Abschlusstabelle (Punkte/Stablefordpunkte): 1. Kassel 12/478; 2. Bad Nauheim 11/458; 3. Spessart 10/460; 4. Lich 7/434.

4. Hessenliga Nord: Als bereits feststehender Meister reisten die Winneröder nach Altenstadt und ließen mit Nico Kumst ihren besten Punktesammler zuhause. Die anderen boten eine »ausgeglichene Teamleistung«. Mike Hopper kam mit 23 Stablefordpunkten noch unter die besten zehn, jeweils einen Zähler weniger hatten am Ende Erwin Mattern, Sven Verheim und Logi Tsoogtbaatar auf der Scorekarte. Mit den 17 Zählern von Frank Drescher reichte es nach den bisherigen drei Tagessiegen diesmal »nur« zu Rang drei der Tageswertung. Tagessieger Bad Homburg und Gastgeber Altenstadt als Zweiter sicherten sich den Klassenerhalt vor Bad Vilbel. Winnerod nimmt in der nächsten Saison in Liga drei den Platz des Licher GC ein. Es war auch das letzte Mal, dass non-playing Teamcaptain Hans-Peter Lindner die 50er Herren des GC Winnerod anführte. »Es war wieder ein erfolgreiches Jahr für unseren Club. Wieder wurde mit einer geschlossenen Teamleistung der Aufstieg geschafft«, zog Lindner ein zufriedenes Resümee.

4. Spieltag: 1. Bad Homburg 4/133; 2. Altenstadt 3/124; 3. Winnerod 2/104; 4. Bad Vilbel 1/81; Abschlusstabelle (Punkte/Stablefordpunkte): 1. Winnerod 14/509; 2. Bad Homburg 11/491; 3. Altenstadt 8/481; 4. Bad Vilbel 7/436.

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