Licher BasketBären verlieren Auftaktspiel

der 2. Basketball-Bundesliga Pro B gestartet. "Wir haben phasenweise guten Basketball gespielt und phasenweise grottenschlechten. Dass uns drei Wochen Vorbereitung fehlen, hat man gemerkt", kommentierte Lichs Trainer Gerald Wasshuber die 75:80 (28:35)-Niederlage seines Teams beim Regionalligaaufsteiger BC Scholz Recycling Weißenhorn.

(lad) Die Licher BasketBären sind mit einer Niederlage in die neue Saison der 2. Basketball-Bundesliga Pro B gestartet. "Wir haben phasenweise guten Basketball gespielt und phasenweise grottenschlechten. Dass uns drei Wochen Vorbereitung fehlen, hat man gemerkt", kommentierte Lichs Trainer Gerald Wasshuber die 75:80 (28:35)-Niederlage seines Teams beim Regionalligaaufsteiger BC Scholz Recycling Weißenhorn. Das Spiel glich mit seinen Aufs und Abs in der Tat einem Fahrstuhl. So erwischten die BasketBären den besseren Start und kontrollierten die ersten Spielminuten.

Die Belohnung war eine 11:4-Führung in der sechsten Minute. Doch nach acht Minuten stellte Weißenhorn seine Defense entscheidend um, womit der mittelhessische Pro-A-Absteiger gar nicht zurecht kam. Bis zur Viertelpause hatte sich Weißenhorn zum 15:15 gearbeitet und zog vom Stand von 22:22 (15.) auf 35:28 zur Halbzeitpause davon. Wie wenig Lich die Abwehr der Gastgeber zu durchbrechen vermochte, belegen die lediglich zwei Körbe aus dem Feld im zweiten Viertel; alle übrigen Treffer waren Freiwürfe.

In der zweiten Halbzeit fanden die weitgehend vom 17-jährigen Falko Theilig (27 Minuten auf dem Feld) aufgebauten Gäste jedoch wieder besser ins Spiel und hatten nach gut dreieinhalb Minuten Spielzeit sogar die Führung zum 41:39 wieder inne. Doch auch nach dieser Phase guten Basketballs folgte eine Phase des grottenschlechten: Innerhalb von viereinhalb Minuten legten die bayrischen Schwaben einen 16:2-Lauf hin, der sie von 46:47 (26.) mit 62:50 (30.) zur höchsten Führung des Spiels führte. Mit der Schlusssirene des Viertels konnte Robin Christen mit seinem ersten Dreier für Lich den Schaden zum 53:62 zumindest noch in Grenzen halten. Zwar hatte Lich mit Neuzugang Pedja Lazic einen starken Mann gefunden, der nicht nur 15 Punkte beisteuerte, sondern auch zehn Rebounds sammelte, aber dennoch waren die BasketBären ihrem Gegner in dieser Phase vor allem unter den Körben unterlegen. Die Endbilanz von 44:32-Rebounds für Weißenhorn spricht für sich; auch wenn zumindest die lediglich zehn Turnover Lichs (gegenüber 19 beim BC) positiv waren.

Doch Lich steckte nie auf und legte im letzten Viertel zur eigentlich genau richtigen Zeit einen phänomenalen 14:0-Lauf hin. Dieser drehte die Begegnung von einem 57:68-Rückstand nach 32 Minuten in eine 71:68-Führung (37.), wichtig waren hier zwei Dreier des amerikanischen Neuzuganges Ronell Wooten. Auch zwei Minuten vor dem Ende ließ Lich bei einer 73:70-Führung und nur eine Minute vor dem Ende beim 75:73 noch auf ein gutes Ende hoffen, doch die BasketBären wurden nun vom Glück verlassen. Nach zwei getroffenen Dreiern ging Weißenhorn mit 76:75 in Front und bekam nach einem unsportlichen Foul zwei Freiwürfe und Ballbesitz. Beide Strafwürfe saßen ebenso wie die anschließend nach einem schnellen Foul von Lazic gepfiffenen Freiwürfe, sodass der BC letztlich mit 80:75 gewann.

"Positiv ist, dass wir trotz unserer Offensivprobleme auswärts immerhin 75 Punkte erzielt haben, aber Weißenhorn hatte einfach ausgereiftere Spielzüge. Wir müssen unsere Unkonzentriertheiten abstellen", blickt Wasshuber nach vorne mit der Hoffnung auf Besserung, wenn das Team mehr Zeit hatte, sich zusammenzufinden.

BC Weißenhorn: Brock (2), McCollum (13), Simic, Waitzinger (2), Möbius, Schlafke (17), Schirmer (18), Betz (28).

Licher BasketBären: Scholz, Klassen (2), Wooten (15), Wente (19), Lazic (15), Perl (4), Michalowicz (2), Christen (3), Theilig (7), Keferstein, Schläfer (8).

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