Lich krasser Außenseiter in Würzburg

(lad) Zum dritten Auswärtsspiel innerhalb einer Woche fahren die Licher BasketBären in der zweiten Basketball-Bundesliga Pro B am Sonntag (16 Uhr). Die beiden vorigen verloren die Mittelhessen gegen vermeintlich schlagbare Gegner, besonders bitter war hier die Niederlage am Mittwoch gegen den Abstiegskonkurrenten Rist Wedel. Nun wartet mit den Würzburg Baskets ein Gegner, gegen den ein Sieg nun wahrlich eine Sensation wäre.

(lad) Zum dritten Auswärtsspiel innerhalb einer Woche fahren die Licher BasketBären in der zweiten Basketball-Bundesliga Pro B am Sonntag (16 Uhr). Die beiden vorigen verloren die Mittelhessen gegen vermeintlich schlagbare Gegner, besonders bitter war hier die Niederlage am Mittwoch gegen den Abstiegskonkurrenten Rist Wedel. Nun wartet mit den Würzburg Baskets ein Gegner, gegen den ein Sieg nun wahrlich eine Sensation wäre. "Das wird eine ganz schwere Kiste, denn gegen die haben wir zu Hause schon auf die Mütze bekommen", erinnert sich Lichs Trainer Gerald Wasshuber nur ungerne an das 62:90 aus dem Heimspiel. Bereits damals war der Meisterschaftskandidat eine Nummer zu groß für die BasketBären.

Und nun wartet er in eigener Halle auch noch mit einem stärkeren Kader als im Hinrundenspiel. Gleich drei neue Topspieler haben die Franken in ihren Reihen. Für den verletzten Al Elliott übernimmt nun mit Brandon Watkins ein noch stärkerer Spieler den Aufbau, der in seinen vier Spielen für die Baskets bereits einen Schnitt von 21,8 Punkten, 4,5 Rebounds und 3,8 Assists vorweisen kann. Lich dürfte der 1,80 Meter große 29-Jährige noch gut aus der letzten Pro-A-Saison bekannt sein, als er mit Cuxhaven in beiden Spielen insgesamt 60 Punkte gegen die Bierstädter einnetzte und sein Team somit zweimal zum Sieg führte.

Neu seit dem Hinrundenspiel sind ebenfalls der 1,95 Meter große Forward William Rogers (11,9 Punkte und 5,0 Rebounds pro Spiel) sowie der 1,91 Meter große Guard Daniel Cioffi (10,3 Punkte und 3,0 Assists pro Spiel). Für große Dreiergefahr sorgen bei der zweitbesten Dreiermannschaft der Liga der 1,98 Meter große Dimitry McDuffie, der im Schnitt 11,9 Punkte ergattert und eine Dreierquote von 47 Prozent hat, sowie der bundesligaerfahrene und Lich vom letzten Jahr aus dem Mitteldeutschen BC bekannte Jorge Schmidt (10,8 Punkte; schon 42 Dreier in dieser Saison). Auf der Centerposition sorgten die mit je über 30 Jahre alten und bundesligaerfahrenen Lars Buss (2,02 Meter; 8,4Punkte und 6,5 Rebounds) und Chris Heinrich (2,09 Meter) dafür, dass Lich im Hinspiel unter den Brettern kein Land sah. Dank des großen Kaders und des angewandten Rotationsprinzips stehen noch vier bis fünf weitere Spieler durchschnittlich etwa eine Viertelstunde auf dem Platz und sorgen für ausreichend Entlastung der Starting Five, sodass Würzburg meist im Schlussviertel noch einmal zulegen kann. So erzielten die Franken im letztwöchigen Schlussabschnitt noch einmal weitere 32 Zähler.

Dass die Licher, die wieder mit Thomas Fairley statt Pedja Lazic spielen werden, klarer Außenseiter beim Tabellendritten sind, versteht sich beinahe von selbst: "Wir werden die große Atmosphäre von 2500 Zuschauern genießen und versuchen, Würzburg so lange wie möglich zu ärgern. Mit unserer Offense können wir das schaffen, aber an der Defense müssen wir noch stark arbeiten", bleibt Wasshuber realistisch, auch wenn ein Sieg vonnöten wäre.

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