Lich hält in Würzburg gut mit

(lad) Den Licher BasketBären ist am Sonntagnachmittag in der zweiten Basketball-Bundesliga Pro B kein Befreiungsschlag gelungen, dies war beim Meisterschaftsaspiranten Würzburg Baskets allerdings auch nicht zu erwarten gewesen. In Anbetracht der zu befürchtenden Überlegenheit der Franken schlugen sich die Mittelhessen vor 2000 Zuschauern sogar sehr gut und ließen beim 76:83 (36:45) nicht erkennen, dass sie in akuter Abstiegsgefahr schweben.

(lad) Den Licher BasketBären ist am Sonntagnachmittag in der zweiten Basketball-Bundesliga Pro B kein Befreiungsschlag gelungen, dies war beim Meisterschaftsaspiranten Würzburg Baskets allerdings auch nicht zu erwarten gewesen. In Anbetracht der zu befürchtenden Überlegenheit der Franken schlugen sich die Mittelhessen vor 2000 Zuschauern sogar sehr gut und ließen beim 76:83 (36:45) nicht erkennen, dass sie in akuter Abstiegsgefahr schweben.

"Unsere Leistung war sehr ansprechend; darauf kann man aufbauen. Wir haben in der Verteidigung beherzter zugegriffen als zuletzt und Moral und Einsatz gezeigt. Dumm ist nur, dass wir zwar gegen die stärkeren Teams wie Würzburg gut spielen, während wir gegen die vermeintlich schwächeren schlecht spielen, aber trotzdem wieder einmal ohne zwei Punkte dastehen", fasste Lichs Trainer Gerald Wasshuber zusammen.

Lich stand in der Defense von Beginn an sehr stabil und konnte entsprechend das eine ums andere Fastbreak gegen den haushohen Favoriten laufen. Diese blieben jedoch zumeist in der mit Abstand besten Verteidigung der Liga hängen. Ganze sechs Zwei-Punkte-Treffer ließ Würzburg den Bären zu, die sich davon jedoch nicht irritieren ließen und sich mit insgesamt zwölf Dreiern im Spiel hielten. Zudem zwang Lich die Baskets dank des aktiven Zuges zum gegnerischen Korb zu vielen Fouls, was mit insgesamt 36 Freiwürfen belohnt wurde. Vorzeigbare 28 davon trafen die Gäste auch, darunter 14 (bei 17 Versuchen) des erneut überragenden Mychal Green, der mit 28 Punkten wieder einmal Topscorer der Partie wurde.

Das erste Viertel gewannen die BasketBären sogar. Nach einem guten 10:6-Start nach einem Dreier von Peer Wente übernahm Würzburg zwischenzeitig mit 17:13 die Führung, doch in der letzten Minute des Viertels ging Lich wieder mit 20:17 in Front. Das zweite Viertel war jedoch das entscheidende, das Würzburg schließlich das gewinnbringende Polster bringen sollte. Die Franken begannen den Abschnitt mit zwei Dreiern von Cioffi und McDuffie, was den Grundstein für einen 23:3-Lauf bis zur 17.

Spielminute legte. Center Lars Buss traf für den ehemaligen Bundesligisten zum 40:23. Aber die Bären hatten eine Minute vor dem Ende der ersten Halbzeit nach jeweils zwei Dreiern der Amerikaner Green und Thomas Fairley zum 36:42 aufgeschlossen. Grundlage war eine starke Reboundleistung des Gastes in dieser Phase, der unter den Brettern ansonsten mit 33:49 Abprallern klar unterlegen war. Mit 36:45 aus Licher Sicht wurden schließlich die Seiten gewechselt.

Nach der Pause starteten die Gastgeber besser ins Spiel und zogen über ein 51:36 auf 60:41 nach fünf Minuten davon. Doch wiederum zeigte der Außenseiter große Moral und benötigte nur drei Minuten für einen 13:0-Lauf auf 54:60, eine weitere Minute später verkürzten die Gäste dank zahlreicher Freiwürfe aufgrund des überschrittenen Foulpensums Würzburgs sogar auf 60:62 - alles war wieder offen! Einen unnötigen Ballverlust Lichs nutzte Würzburg allerdings, um mit 66:60 ins letzte Viertel zu starten. Hier erhöhten die Baskets nun rasch auf 71:60, doch Lich hatte beim 71:76 2:12 Minuten vor dem Ende abermals den Anschluss hergestellt. Als Würzburg nach vergeblichen Dreierversuchen Lichs durch Wente und Green bei noch einer Minute Restzeit zum 81:71 traf, war die Begegnung gelaufen.

Würzburg Baskets: Schmidt (5/1 Dreier), McDuffie (16/2), Buss (6), Rogers (2), Watkins (26/1), Cioffi (8/1), Schneider (8), Henneberger (6), Hackenisch (2), Heinrich (4).

Licher BasketBären: Scholz (10/2), Perl (5), Green (28/4), Wente (16/2), Fairley (15/4), Meinel, Schläfer, Christen, Schirmer (2).

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